Irrer Wettbewerb: Hier schaufeln Bestatter das perfekte Grab

Sowas sieht man auch nicht alle Tage! Bestatter in Russland haben sich bei einem durchaus ungewöhnlichen Wettbewerb im Grab-Ausheben gemessen. Es ging darum, auf Zeit das perfekte Grab auszuheben. Bestatter aus der Stadt Omsk gewannen den kuriosen Wettkampf am Ende.
Grab Bestatter Platzhalter Symbol
Foto: shutterstock/lisyl

Bestatter in Russland haben sich bei einem durchaus ungewöhnlichen Wettbewerb im Grab-Ausheben gemessen. Die Aufgabe am Freitag war es: In möglichst schneller Zeit, ein 2 Meter langes, 80 Zentimeter breites und 1,60 Meter tiefes Loch zu graben.

Bei der Meisterschaft in der Nähe eines Krematoriums in der sibirischen Großstadt Nowosibirsk sei es auch um Präzision gegangen, teilten die Organisatoren mit.

Nach Angaben der Staatsagentur Tass gewannen Bestatter aus der Stadt Omsk, die nach 38 Minuten fertig waren. Das Unternehmen veröffentlichte bei Instagram eine Urkunde. Auf den Erstplatzierten warteten umgerechnet 334 Euro.

>> Hund sieht, wie Besitzer sein Grab buddelt – doch dann kommt alles anders <<

Auf einem von lokalen Medien verbreiteten Video ist zu sehen, wie mehrere Mannschaften auf einer Wiese mit Spaten und Schaufeln Löcher gruben. Aus dem Publikum habe es „heitere Kommentare“ gegeben, hieß es. Das Anliegen der Organisatoren ist aber durchaus ernst: Sie wollen nach eigenen Angaben den Beruf für Jüngere attraktiv machen und das Ansehen der Bestatter in der Bevölkerung erhöhen.

>> Irre! Frau wird nach peinlicher Verwechslung im falschen Grab beerdigt <<

Hier könnt ihr euch das Video von dem ungewöhnlichen Wettkampf anschauen:

Das Nachrichtenportal newsru.com bemerkte dazu: Angesichts hoher Sterberaten in der Corona-Pandemie sei der Beruf des Bestatters ohnehin wichtiger denn je. In Kommentaren in sozialen Netzwerken hieß es demnach ironisch: „Wir warten nun auf Wettbewerbe wie die schnellste Autopsie und Einäscherung.“

>> Bestatter rast bekifft mit Sarg im Wagen über Autobahn <<

Bei der Meisterschaft in Sibirien wurde statt eines Zollstocks zum Überprüfen der Vorgaben ein Sarg ins ausgehobene Loch gelegt.

>> Angehörige wussten nichts: Bestatter soll Tote zum Üben weggegeben haben <<

dpa