Foto: Polizei

Manchmal kann auch eine alte, einfache Nähmaschine der Hauptbestandteil einer wunderbaren Geschichte sein. So wie im oberbergischen Morsbach. Der Besitzer des Gerätes hatte keine Verwendung dafür und stellte es am Straßenrand zum Verschenken ab.

Dass er die Nähmaschine vor einiger Zeit auch mal als Versteck für Bargeld genutzt hatte, war dem 56-Jährigen längst entfallen. Blöd! Denn ein 21-Jähriger nahm die Maschine mit und fand zu Hause darin eine stolze Summe von 1000 Euro. Weil er nicht wusste, wer die Nähmaschine an den Straßenrand gestellt hatte, bat er die Polizei um Hilfe.

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Die konnte den Besitzer ausfindig machen. Er war in der Vorweihnachtszeit als reisender Händler auf Weihnachtsmärkten unterwegs gewesen und hatte das Geld in der Nähmaschine eigentlich nur vorübergehend deponieren wollen.

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Zum Glück des 56-Jährigen ist die Knete nun wieder in seinen Händen. „Ich finde es toll, dass der junge Mann so ehrlich war“, sagte er der Polizei, wie die Beamten am Sonntag mitteilten.

Übrigens: Der ursprüngliche Besitzer der Nähmaschine nahm kurzerhand einen Teil des Geldes, um es dem jungen Mann als Finderlohn zu übergeben und sich auf diese Weise bei ihm zu bedanken.

Quelle: dpa