Mann wird von ausgebüxtem Tiger in die Tiefe gestürzt – und überlebt!

In Indien ist ein Tiger aus einem Nationalpark ausgebüxt und hat Jagd auf Menschen gemacht. Einer hatte bei einem Angriff unfassbares Glück.
Tiger Attacke Indien
Fot: Screenshot Twitter/firozahm
Tiger Attacke Indien
Fot: Screenshot Twitter/firozahm

Im indischen Bundesstaat Assam ist ein Tiger aus einem Nationalpark in der Nähe der Stadt Tezpur ausgebüxt und hat die Menschen dort in Angst und Schrecken versetzt. Ein Passant hatte dabei unfassbares Glück.

Eine knapp einminütige, auf Twitter veröffentlichte Aufnahme zeigt, wie am Dienstag mehrere Menschen panisch schreiend vor dem Königstiger wegrennen. Und dabei kommt es zu der dramatische Szene. Das Tier hat sich nämlich einen Mann ausgesucht, der vor einem kleinen Abgrund steht. Es rennt auf ihn zu – und stürzt ihn mehrere Meter in die Tiefe:

Als man bereits das Schlimmste befürchtet – schließlich wiegt ein ausgewachsener männlicher Königstiger bis zu 220 Kilogramm –, geschieht das Unglaubliche: Der Tiger flüchtet zurück in den Wald, aus dem er gekommen war. Und der Angegriffene steht auf, als sei nie etwas gewesen.

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Wie „New Indian Express“ berichtet, hat das ausgebüxte Tier schon mehrere Menschen angegriffen – mindestens zwei von ihnen wurden verletzt. Es sei unklar, ob der Tiger aus dem Nameri Nationalpark an Forest Reserve oder dem Kaziranga-Nationalpark geflohen sei.

Tierärzte verfolgen Tiger mit Betäubungsgewehren

Fakt ist hingegen, dass das Tier noch immer auf der Flucht ist und somit eine Bedrohung darstellt. Aus diesem Grund sei nun ein Team von Tierärzten in der Gegend im Einsatz, um in einem erneuten Notfall eingreifen zu können. „Ein Betäubungsteam ist vor Ort. Wenn es nötig ist, werden wir den Tiger betäuben oder wegbringen“, sagte ein Mitarbeiter des Kaziranga-Nationalparks dem Blatt. Im Freien sei das jedoch nicht ganz einfach, denn nachdem er getroffen wurde, könne der Tiger wegrennen und weiteren Schäden anrichten.

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Der Königstiger (auch Bengal-Tiger oder Indischer Tiger genannt) gilt als „stark gefährdet“. Laut „WWF“ wird die Population auf weniger als 2.633 Tiere geschätzt.