Doch nicht tot: Mann wacht in Leichenhalle wieder auf

Ein verletzter Mann wird für tot erklärt. Im Leichenschauhaus fällt jedoch auf, dass der Mann nur im Koma liegt.
Foto: sfam_photo / shutterstock.com
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Es war alles andere als ein guter Tag für den indischen Elektriker Srikesh Kumar. Erst wurde er in Moradabad, östlich von Neu Delhi, auf der Straße von einem Motorrad angefahren und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Und dort erklärte man den 45-Jährigen schließlich nach einer Untersuchung für tot.

Also ging es für Kumar ohne Umschweife ins Leichenschauhaus. In der Zwischenzeit wurden die Polizei und die Angehörigen von Kumar benachrichtigt. Sechs Stunden später war dann auch die Familie von Kumar vor Ort. Und dort fand man den angeblichen Leichnam lebend vor.

 

Denn Kumar war nach wie vor nur schwer verletzt. Der leitende Oberarzt Dr. Shiv Singh erklärte danach: „Der Notarzt hatte den Patienten um 3 Uhr Nachts untersucht und dabei keinen Herzschlag festgestellt. Und er hat ihn mehrmals untersucht.“ Auch der Notarzt äußerte sich: „Als die Polizei und seine Familie herkamen, um die Papiere für die Autopsie auszufüllen, fanden sie ihn lebend vor.“

Letzten Endes war es die Schwiegertochter Madhu Bala, die die Lebensanzeichen registrierte. In der indischen Zeitung „Times of India“ wird sie in einem Video mit den Worten zitiert: „Er ist nicht tot. Wie kann sowas passieren? Schaut, er möchte etwas sagen, er atmet.“

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Nun soll eine Untersuchung feststellen, wieso der Mann für tot erklärt wurde und wieso man nicht feststellen konnte, dass er sich in einem Koma befand. Auch die Familie will eine Anklage wegen Fahrlässigkeit anstrengen, heißt es weiter. Nach wie vor befindet sich Kumar derzeit in einem Koma und wird medizinisch versorgt.