Kranhäuser Köln
Foto: Oliver Berg/dpa

Sie prägen seit einigen Jahren das Stadtbild der Metropole Köln: die drei gut 60 Meter hohen Kranhäuser im Kölner Rheinauhafen in der Altstadt-Süd.

Römerstadt, Domstadt und Karnevalsmetropole war Köln schon immer. Aber seit ein paar Jahren hat die größte Stadt Nordrhein-Westfalens mit dem Rheinauhafen eine neue Attraktion: Das moderne Stadtquartier mit den drei Kranhäusern entstand seit Sommer 2002 zwischen Schokoladenmuseum und Südbrücke.

Fahrzeuge parken im Rheinauhafen in einer Tiefgarage mit 2100 Stellplätzen. Mit 1,6 Kilometern Länge stellt sie gleich zwei Rekorde auf: Europas längste Tiefgarage und die zweitlängste der Welt, nach einem Bau in New York.

Viel spektakulärer sind allerdings die drei Kranhäuser mit den glänzenden Glasfassaden, die mit ihren Auslegern über den Rheinstrom an Hafenkräne erinnern. 61 Meter ragen zwei von ihnen in die Höhe, einer misst sogar knapp über 70 Meter.

Zwei sind für Büros bestimmt, das nördlichste für exklusives Wohnen mit Ausblick auf den Kölner Dom und das Stadtpanorama. Die drei Kranhäuser hatten schnell ihren Spitznamen weg: «Dreigestirn» – in Anlehnung an Prinz, Bauer und Jungfrau, die närrischen Regenten des Kölner Karnevals.

Quelle: mit Agenturmaterial von dpa