Foto: dpa/Matthias Hiekel
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Im Kölner Stadtteil Bocklemünd ist es in einer katholischen Kindertagesstätte zu sexuellen Übergriffen gekommen – die Leitung der Einrichtung hat Konsequenzen gezogen. Zwölf Kinder werden Ende März vor die Tür gesetzt.

Wie der „Spiegel“ berichtet, sei es zu Doktorspielen in der Kita gekommen. Ein Junge und ein Mädchen sollen gemeinsame Sache gemacht haben und Spielkameradinnen Stöcke in Anus und Vagina eingeführt haben.

Zunächst sei nur verhalten auf Anschuldigungen der Eltern reagiert worden, die Kita-Leitung habe nicht angemessen reagiert, meinten einige Erziehungsberechtigte. Ein Sprecher erklärte dem „Spiegel“, es sei zu zwei bekannten Vorfällen gekommen.

Die Konsequenz: Zwölf Kinder aus neun Familien sollen die Kita nun verlassen, den Eltern wurde der Betreuungsvertrag gekündigt. Darunter seien aber auch Kinder, die zu den Opfern der Vorfälle zählten.

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