Impfgegnern geht die Luft aus: Spenden-Aufruf wird zum Desaster

75.000 Follower, aber kaum Unterstützung – bricht das diesen Corona-Impfgegnern nun das Genick?

Auf der ganzen Welt haben sich in den vergangenen zwei Jahren Impfgegner formiert, die in erster Linie gegen die Corona-Impfungen und entsprechende Maßnahmen protestieren. Was dabei immer wieder untergeht: Dieses Engagement, was auch immer man davon halten mag, kostet Geld. Genau das könnte ihnen jetzt den Strecker ziehen.

Kaum eine Impfgegner-Gruppierung hat weltweit für so viele Schlagzeilen gesorgt wie Reignite Democracy Australia. Das liegt auch daran, dass Facebook irgendwann gehörig die Nase voll hatte. Es ging sogar so weit, dass die Seiten der Anhänger ein für allemal gesperrt wurden. Auf Instagram hat die größte Impfgegner-Vereinigung Australiens aber weiterhin eine Plattform – und immerhin rund 75.000 Follower.

Impfgegner-Verantwortliche warnt: Kein Geld, keine Zukunft für das Projekt

Dass aber nicht jeder Anhänger offenbar mit vollem Einsatz dabei ist, hat sich nun gezeigt. Denn Monica Smit, eine der Verantwortlichen von RDA, veröffentlichte zuletzt ein Video auf Telegram, in dem sie die finanziell angespannte Lage offenlegt: „Wenn wir nicht mehr Geld generieren, dann müssen wir das, was wir machen, herunterfahren.“

Verbunden ist diese Botschaft mit einem Aufruf: „Wenn ihr den Sinn bei RDA nicht seht, ist das in Ordnung. Aber wenn ihr das tut, würden wir uns über eine Beteiligung von fünf Dollar im Monat freuen, bitte!“ Smit schielt also auf eine Art Abo-System für Impfgegner mit monatlicher Unterstützung des Projektes.

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60 Spender bei 75.000 Followern

Bei 75.000 Followern auf Instagram und über 20.000 Usern, die RDA auf Twitter folgen, dürfte die Hoffnung auf eine Finanzspritze nicht klein gewesen sein. Doch die Realität ist hart: Gerade einmal 60 Unterstützer haben sich für eine Spende entschieden. Nach diesem Stand haben sich weniger als 0,1 Prozent der Instagram-Follower dazu bereiterklärt, das Projekt trotz der Bitte am Leben zu halten.

Smit hat angekündigt, dass die laufenden Kosten dem Projekt schon bald das Genick brechen könnten. Zudem behauptet sie, sie lebe seit November 2020 nur von umgerechnet etwas mehr als 1200 Euro im Monat: „Ich habe sicherlich keinen glamourösen Lebensstil und alle Ausgaben sind komplett transparent.“

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