Impfgegner droht, Impfzentrum mit Bombe in die Luft zu sprengen – nun sitzt er im Gefängnis

Bombendrohungen gegen ein Impfzentrum und gegen eine Schule – dafür muss ein Impfgegner hinter Gittern. Er zeigt aber Reue für seine Taten!
Corona-Impfung Impfgegner
Impfung? Nein, danke! Ein Mann verweigert die Corona-Impfung (Symbolfoto). Foto: Shutterstock/Anishka Rozhkova
Corona-Impfung Impfgegner
Impfung? Nein, danke! Ein Mann verweigert die Corona-Impfung (Symbolfoto). Foto: Shutterstock/Anishka Rozhkova

Der Impfgegner hat in seiner Umgebung für Angst und Schrecken gesorgt. Er drohte nicht nur, Schule in die Luft zu sprengen. Auch eine Bombendrohung für ein Impfzentrum sprach er aus. Die Beamten machten ihn ausfindig und nun sitzt Rodney Stuart Peasley erst einmal hinter Gittern.

Wegen ihm musste eine Schule in seiner Heimat in Cornwall evakuiert werden, nun wurde Rodney Stuart Peasley verurteilt. Der 66-Jährige startete im Oktober und im November 2021 seinen ganz eigenen Kampf gegen die Impfkampagne der englischen Regierung. Wie „Daily Mail“ berichtet, verstieß dabei mehrfach gegen das Gesetz.

Bombendrohung gegen Schule und Impfzentrum

Unter anderem sprayte er Botschaften wie „Keine Impfungen für Kinder“ an ein mobiles Impfzentrum, dazu kamen noch andere Fälle von Sachbeschädigung. Insgesamt hat er dabei einen Schaden von knapp 20.000 Euro verursacht. Peasley wurde dabei von einer Überwachungskamera gefilmt. Als ihm das offenbar nicht mehr reichte, kündigte er telefonisch gleich drei Bombenanschläge an. Eine Drohung galt dem Impfzentrum, eine andere der Schule in der südenglischen Stadt Truro. Wie im Rahmen des Prozesses bekannt wurde, hatte er dafür aber nie einen konkreten Plan.

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Aufgrund der Bombendrohung musste die Schule von der Polizei evakuiert werden. Offenbar sollten am Tag der Drohung Schüler geimpft werden. Durch seine Handynummer konnte der Täter dann identifiziert werden, er wurde daraufhin festgenommen. Nun wurde ihm den Prozess gemacht. Dabei gestand Peasley, dass er für die Straftaten verantwortlich ist.

Täter entschuldigt sich und zeigt Reue

Sein Verteidiger erklärte, dass Peasley sich mittlerweile per Brief bei der Schule und den Verantwortlichen des Impfzentrums entschuldigt habe und Reue zeige. Eine Haftstrafe von 21 Monaten muss er nun absetzen. Sein Geständnisse und die Briefe, in denen er Reue zeigte, haben sich demnach strafmildernd ausgewirkt.

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