Impfgegner belästigen Schüler mit Bildern von toten Kindern

Heranwachsende werden mit Bildern von toten und verstümmelten Kindern belästigt. Nun ermittelt die Polizei gegen Corona-Impfgegner.

Als eine Corona-Impfaktion für Schüler einer katholischen Schule anlief, war der Trubel rund um das Schulgelände groß. Denn vor Ort hatten sich viele Impfgegner versammelt. Sie wollten offenbar die Schüler mit allen Mitteln davon überzeugen, sich nicht impfen zu lassen. Dabei belästigten sie die Jugendlichen mit unappetitlichen Aufnahmen.

Aufruhr gibt es in der englischen Kleinstadt Blaydon in der Nähe von Newcastle eigentlich nur selten. Nun muss die Polizei aber wegen eines Zwischenfalls an der örtlichen Schule ermitteln. Dabei wird nicht gegen Schüler ermittelt, sondern gegen Erwachsene. Genauer gesagt handelt es sich um Corona-Impfgegner.

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Schüler mit ekelhaften Bildern konfrontiert

Sie hörten offenbar davon, dass an der Schule eine Impfaktion für Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren anlief. Kurzerhand versammelten sie sich vor der Schule und belästigten die Schüler, die sich hätten impfen lassen können. Wie der „Daily Mirror“ berichtet, zeigten sie ihnen Bilder von toten und verstümmelten Kindern am Eingang.

Die Polizei ermittelt nun gegen sieben Personen, die die Proteste vor der Schule initiiert haben sollen. Sie wollten den Kindern offenbar zeigen, dass sie so aussehen würden, wenn sie sich gegen Corona impfen lassen. Die gezeigten Bilder stehen aber in keinerlei Zusammenhang zu Corona-Impfungen.

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Die Polizei rückte aus, nachdem der Schulleiter über die Aktion informiert wurde. Offenbar weinten einige Kinder aufgrund der Aktion. Ein Erziehungsberechtigter berichtet: „Meine 13 Jahre alte Tochter hat mich angerufen, nachdem sie an der Schule angekommen war. Sie berichtete davon, dass sie eine Frau dazu gedrängt hat, sich ein Flugblatt anzuschauen. Auf dem war ein blutüberströmtes Mädchen zu sehen, die Frau erzählte meiner Tochter, dass das auch mit ihr passiere, wenn sie sich impfen lässt.“ Als die Polizei vor der Schule eintraf, hatten sich die Impfgegner bereits aus dem Staub gemacht. Ermittlungen haben die Beamten nun aber trotzdem eingeleitet.