Johnson & Johnson
Foto: Jessica Hill/FR125654 AP/dpa

Der Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson wird in Belgien zunächst nur noch Menschen ab 41 Jahren gespritzt. Das entschied nun die Regierung am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Hintergrund ist der Tod einer Unter-40-Jährigen, der womöglich mit einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson in Verbindung stehe. Die Europäische Arzneimittelagentur ist demnach um eine Untersuchung gebeten worden.

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Die Patientin ist am vergangenen Freitag gestorben. Sie sei zunächst mit einer schweren Thrombose und einem Mangel an Blutplättchen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es demnach in einer Behördenmitteilung. Offenbar hat ihre Impfung im Ausland stattgefunden, der Vorgang lief über ihren Arbeitgeber.

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Allerdings sind die Auswirkungen auf die belgische Impfkampagne dem Bericht zufolge gering. Der Großteil der Impfungen mit Johnson & Johnson sei bislang an Menschen gegangen, die älter als 45 Jahre sind. Bislang sind in Belgien gut 15 Prozent der Bürger vollständig geimpft, knapp 40 Prozent mindestens einmal.

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Quelle: dpa