Impf-Skandal! Junge (11) wird von Krankenschwester an Tankstelle betrogen

Corona-Impfung in einer Tankstelle? Kann das gut gehen? In der Theorie ja, aber in diesem Fall hat eine Krankenschwester für einen Skandal gesorgt.

Andere Länder sind deutlich kreativer, wenn es darum geht, wo sich eine Corona-Impfung abgeholt werden kann. In Brasilien ist es etwa möglich, sich einfach an der Tankstelle impfen zu lassen. Zumindest gab eine Krankenschwester vor, einem jungen Patienten (11) seine Erstimpfung zu geben. Damit sorgte sie aber für einen Skandal.

Wie Fake-Impfungen ablaufen, darüber hat es in den vergangenen Monaten viele Diskussionen gegeben und der ein oder andere medizinische Mitarbeiter hat sich auch auf frischer Tat ertappen lassen und das Ganze wurde gefilmt. Nun ist das eher durch Zufall auch in Brasilien passiert.

Mutter filmt stolz Corona-Impfung ihres Sohn – der wird aber nicht geimpft

Wie das brasilianische Portal „G1“ berichtet, sollte es in diesem Fall zu einer Corona-Impfung in einer Tankstelle kommen. Die Mutter eines Elfjährigen war froh, als ihr eine Krankenschwester anbot, ihren Nachwuchs zu impfen. Offenbar wollte sie die Familie aber betrügen – besonders perfide daran ist, dass die Mutter taub ist.

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Den stolzen Moment der Impfung hielt die Mutter mit ihrem Smartphone fest. Eigentlich wollte sie ihren Sohn bei der Impfung nicht filmen, sein neun Jahre altes Geschwisterkind bestand aber offenbar darauf. Später stellte sich heraus: Der Junge wurde gar nicht geimpft. Denn, als die Mutter das Video einigen Bekannten zeigte, wunderten die sich darüber, dass die Spritze leer war und nicht einmal richtig benutzt wurde.

Die Behörden der Stadt Taubaté im Bundesstaat Sao Paolo haben angekündigt, den Zwischenfall untersuchen zu wollen. Welche Konsequenzen das Ganze für die Krankenschwester hat, ist aber noch offen. Wenig später wurde der Elfjährige dann aber doch noch richtig geimpft. Der Zwischenfall dürfte aber für einen Schrecken bei der Familie gesorgt haben.

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