Foto: kyslynskahal / Shutterstock.com (Symbolbild)
Foto: kyslynskahal / Shutterstock.com (Symbolbild)

In einem See des US-Staats Vermont ist ein Elch ertrunken, nachdem er zunächst von Fotografen bedrängt wurde.

Nach Angaben der Forstbehörde in South Hero durchschwamm der Elch am Samstag den Lake Chamberlain und schaffte es auch ans Ufer. Doch als er dort Schaulustige erblickte, von denen viele ein Foto schießen wollten, kehrte er um und ertrank dann wohl aus Erschöpfung, sagte Wildhüter Robert Currier.

Zunächst habe der Elch noch „ziemlich gut gekämpft“ und die Wildhüter seien zuversichtlich gewesen, dass ein herbeigerufenes Boot das Tier noch retten könne. „Aber bevor das Boot angekommen ist, ist er ertrunken. Es war ziemlich rau da draußen, mit einer über ein Meter hohen Dünung und starkem Wind“, sagte Currier. Die Bootsbesatzung habe das tote Tier an Land gezogen.

Eine Augenzeugin berichtete, der Elch sei an einem beliebten Radfahrweg an Land gekommen. Ein paar wenige Leute hätten einen Lärm wie eine große Menge gemacht. Currier sagte, Elche reagierten auf Gefahren entweder mit Flucht oder mit Aggression. „Ich würde der Öffentlichkeit raten, Abstand zu dem Tier zu wahren, ihm viel Platz zu geben und die Forstbehörde zu benachrichtigen“, sagte er.

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(dpa)