Es gibt Punkte, an denen hört Kunst auf, Kunst zu sein. Zum Beispiel, wenn man Shirts, Beutel und Röcke im Auschwitz-Look auf dem Online-Marktplatz „RedBubble“ verkaufen will, wie nun geschehen. Auf der Plattform bieten Künstler ihre Designs an.

Doch in diesem Fall ging es eindeutig zu weit. Inzwischen hat das australische Unternehmen die geschmacklosen Produkte von der Seite genommen, außerdem entschuldigte sich Geschäftsführer Barry Newstead in einem offenen Brief für diesen Fauxpas. „Ich möchte auch dem Auschwitz-Museum und anderen danken, das uns darauf aufmerksam gemacht hat“, schrieb er.

Jenes Auschwitz-Museum hatte sich auf Twitter beschwert: „Glaubt ihr wirklich, dass es angebracht ist, Produkte wie Kissen, Mini-Röcke oder Beutel mit Bildern aus Auschwitz einem Ort von enormer menschlicher Tragik, wo über 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden zu verkaufen? Es ist eher erschreckend und respektlos.“

Die schwarz-weißen Bilder zeigten verschiedene Motive aus dem Konzentrationslager. Kostenpunkte: 35 Euro für einen Rock, 40 Euro für ein Kopfkissen, 13 Euro für eine Tasche.

Die Empörung auf Twitter war groß. Dieser User fordert einen Boykott:

 Eine andere Kritik zielt auf den Menschenverstand ab:

 Hier ähnlicher Appell zum Nichtkauf:

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