Foto: pathdoc / shutterstock.com
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1930 wurde das Latexkondom erfunden, doch auch 89 Jahre später kommen Menschen auf kreative Ideen, wie sie verhüten können. Was eine Frau aus China aber gemacht hat, ist nicht nur kurios, sondern auch brandgefährlich.

Wie die britische Boulevard-Zeitung „The Sun“ berichtet, waren die Ärzte schockiert, als sie in der Vagina einer dreifachen Mutter eine Metallfeder fanden. Diese hatte sie eigenständig eingeführt, weil sie verhindern wollte, (erneut) schwanger zu werden.

Vermutlich dachte die 31-Jährige, dass eine herkömmliche Feder einen ähnlichen Effekt haben würde wie eine Spirale. Wenig überraschend war dem nicht so, dadurch wurde die Frau dann auch zum vierten Mal schwanger.

Die Ärzte wurden auf den verrückten Fall aufmerksam, als die Mutter eine Abtreibung einleiten wollte. Sie war bereits im fünften Monat schwanger, im Rahmen einer Untersuchung wurde dann die fünf Zentimeter große Feder entdeckt.

„Sie hat die Feder bei der Arbeit auf dem Boden gefunden. Dann hat sie die aufgehoben, gewachsen und eingesetzt“, erklärt Gynäkologe Dr. Fu. „Das hat sie vor rund einem halben Jahr gemacht, es war auf jeden Fall unhygienisch.“

Die Feder zu entfernen, war dann aber alles andere als einfach. „Wir konnten sie während der Operation nicht herausbekommen, unsere Chirurgen haben dann eine Zange benutzt, um sie kaputt zu schneiden. Dann haben wir sie Stück für Stück herausgeholt“, sagt die Ärztin.

Insgesamt 40 Minuten dauerte der Eingriff, bei dem das Metallstück in sieben Teile unterteilt wurde. Die Patientin hat die Operation gut überstanden. Dr. Fu weist auch noch einmal darauf hin, dass man lieber gewöhnliche Verhütungsmittel wie Kondome und die Pille verwenden soll.