Foto: Screenshot YouTube
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Tierärzte in der US-Großstadt Boston im Bundesstaat Massachusetts haben bei der Untersuchung einer Bulldogge mit besorgniserregender Appetitlosigkeit eine durchaus überraschende Entdeckung gemacht.

Schlappe 19 Babyschnuller fanden sich im Magen des Hundes, wie die Fachmediziner einer örtlichen Tierklinik bekannt gaben. Im April war einer Familie laut einem Bericht der US-Tageszeitung „USA Today“ aufgefallen, dass ihre drei Jahre alte Bulldogge namens Mortimer bei ihren Mahlzeiten mit Schwindel zu kämpfen gehabt habe.

Mortimers Frauchen, Emily Shanahan, brachte das Haustier schließlich doch mal zu einem Arzt, als es sich zum ersten Mal übergeben hatt. Der Arzt verschrieb Medizin, die allerdings nichts brachte. Bald wollte die Bulldogge dann überhaupt nichts mehr fressen. Schließlich kam sie in eine Klinik, wo Röntgenbilder endlich Aufklärung brachten.

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Die Ärzte vermuten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass Mortimer den zwei Kindern von Shanahan über Monate hinweg dreist die Schnuller weggeschnappt habe.

Die Fremdkörper wurden per Endoskopie schonend entfernt, eine aufwendige Operation war glücklicherweise nicht nötig. „Das hätte den kompletten Verdauungstrakt verstopfen oder im schlimmsten Fall sogar ein Loch im Verdauungstrakt verursachen können“, erklärte der betreffende Tierarzt anschließend.

Mortimer hat sich inzwischen einigermaßen erholt und ist wieder zu Hause. Dennoch sollte die Familie nun zusehen, die Schnuller der Kinder außer reichweite für den Vierbeiner aufzubewahren, ansonsten könnte sich der unrühmliche Vorfall wiederholen. In jedem Fall schmecken Mortimer die Mahlzeiten aktuell auch wieder, er ist wieder ganz der Alte. Wir hoffen, dass das jetzt auch so bleibt!

Quelle: dpa