Für eine junge Familie aus Darwen in England war der Schreck groß, als sie feststellen mussten, dass Einbrecher nicht nur ihr Auto und Bargeld gestohlen hatten, sondern auch ihre erst wenige Wochen alte Hündin Wilma. In der Hoffnung, den Welpen lebend wiederzufinden, sollte zwei Tage später der Schock folgen.

Über ihren Facebook-Account hatte Gemma Knowles Freunde und Bekannte gebeten, bei der Suche nach Wilma zu helfen. Gleich mehrfach stellte sie eine Belohnung in Aussicht, ehe sie zwei Tage nach dem spurlosen Verschwinden eine grausame Entdeckung in ihrem Garten machte.

Wie die britische Tageszeitung „Mirror“ berichtet, hing Wilma mit einer Drahtschlinge um ihren Hals am Zaun der Familie. Gemeinsam mit ihrem Mann Andrew Bolland habe Knowles noch versucht, die kleine Hündin zu retten, doch sie schafften es nicht. Ihre drei Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren stünden seitdem unter Schock.

„Wir sind alle völlig am Boden zerstört. Unsere Herzen sind gebrochen. Wir hatten Wilma nur drei Wochen – wir haben sie gekauft, weil die Kinder seit Jahren um einen Welpen bettelten… Ich kann einfach nicht glauben, dass uns das jemand angetan hat“, so Knowles laut „Mirror“.

Auch über ihren Facebook-Kanal machte sie ihrem Unmut deutlich Luft und schickte eine Ansage an die Täter: „Ich hoffe, ihr erleidet einen langsamen, schmerzvollen Tod. Ihr verdient es nicht zu leben. Ich werde nicht aufgeben, herauszufinden, wer ihr seid.“

Warum die Einbrecher ihren Hund überhaupt sterben ließen, kann sich die Dreifach-Mama nur damit erklären, dass ihre Suchaufrufe bei Facebook derlei viel Aufmerksamkeit bekamen, dass die Diebe von einem möglichen Verkauf des Welpen absahen. Der Straßenwert liege immerhin bei etwa 4000 britischen Pfund (knapp 4700 Euro).

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