Foto: Screenshot Twitter
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Ryann Miller hat ein echtes Horror-Date hinter sich. Erst wurde die Kalifornierin von einem Mann mit der Rechnung im Restaurant sitzengelassen, dann musste sie sich von dem Kerl auch noch beleidigen lassen. 

Die junge Frau hat allen Grund, sauer zu sein. Sehr sauer sogar. Ryann Miller verabredete sich über eine Dating-Website mit einem Mann. Doch die Verabredung entpuppte sich nicht nur als Enttäuschung, das Date wurde für die junge Frau zu einem regelrechten Dating-Desaster. Später ließ sie ihre Twitter-Follower daran teilhaben.

Der nach ihren Angaben 38 Jahre alte Brandon benahm sich von Anfang an komplett daneben. Bereits auf dem Weg zur Bar redete der Mann unentwegt und erzählte ihr von seinen zurückliegenden Dates, die allesamt schrecklich gewesen sein sollen. Nach dem unangenehmen Small Talk wurde es aber schnell noch viel unangenehmer für die Frau, die sich auf einen schönen Abend mit einem Unbekannten gefreut hatte.

Brandon demütigte eine Kellnerin, indem er die Speisekarte wie ein trotziges Kind zu Boden warf, weil die Bedienung zu lange brauchte, um ihm ein neues Bier zu bringen, nachdem er das erste Bier ausgetrunken hatte. Danach sprach er sie nur noch mit einem sarkastischen Unterton an, berichtet Miller.

„Bin ich ein Arschloch?“ – „Ja!“

Der Mann fragte seine Begleitung, ob diese nun denke, dass er ein Arschloch sei. Sie erwiderte kurz und knapp: „Ja.“ Doch sein Verhalten änderte sich durch dieses ehrliche Feedback überhaupt nicht. „Drei Bier und ein Steak später fragte er mich, ob er sich mal kurz frischmachen dürfe“, beschreibt sie den weiteren Verlauf des Abends. Noch bevor sie antworten konnte, hatte er den Tisch schon verlassen und sich auf den Weg gemacht. Nach fünf langen Minuten alleine am Tisch vibrierte plötzlich ihr Handy. Sie hatte eine neue WhatsApp-Nachricht erhalten. Der Absender? Richtig, Brandon! Der Inhalt der Nachricht? Eine einzige Frechheit!  

Der Mann schrieb ihr: „Thanks for dinner! Hard no welcome to Cali fatty.“ Auf gut Deutsch: „Danke fürs Abendessen! Auf keinen Fall. Willkommen in Kalifornien, Fettsack.“ Er war einfach gegangen, selbstverständlich, ohne zu bezahlen. Sie hatte lediglich ein Bier getrunken und blieb auf der Rechnung von 50 US-Dollar (42 Euro) sitzen. 

Ihre Tweets schlugen hohe Wellen. Mittlerweile hat sie die meisten Tweets wieder gelöscht. Eine Zusammenfassung des Vorfalls und vereinzelte Antworten von ihr auf Nachfragen blieb jedoch online. Vier Tage nach dem Horror-Date schrieb sie dann erneut auf Twitter über Brandon. Doch diesmal hagelte es keine Vorwürfe, dafür präsentierte sie ein Update.

„Hallo Twitter! Ich habe ein Update für euch. Ich habe mit Brandon telefoniert. Die Details rund um seine Aktionen sind nicht wichtig, aber ich will die Welt wissen lassen, dass er sich bei mir für sein Verhalten entschuldigt hat“, schrieb sie. Offensichtlich hatten Twitter-User die komplette Identität des Mannes enttarnt und öffentlich gemacht. Das war aber wohl gar nicht Millers Intention. 

„Seine Kinder und sein Job wurden in die Sache hineingezogen. Das wollte ich nicht. Zwischen uns ist mittlerweile alles geklärt, also lasst seine Kinder bitte da raus. Meine Absicht war kein Rache. Ich wollte lediglich andere Frauen wissen lassen, dass sie nicht allein sind und das wir nicht alles bei einem Date hinnehmen müssen. Wir sind alle immer noch schön und perfekt so, wie wir sind.“

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