Dallas schiefer Turm Explosion
Foto: Screenshot Twitter/Ed_Daniel03

Eigentlich sollte alles ganz schnell gehen: Für Sonntagmorgen hat ein Bauunternehmen den Abriss eines alten Hochhauses in Dallas angesetzt. Die Explosion fand zwar statt, es lief allerdings einiges schief. Immerhin haben die Anwohner etwas zu lachen.

Vielleicht war ja die Terminierung schuld: 7.45 Uhr am Wochenende – da kann halt noch nicht alles laufen. Laut US-Sender „NBC“ war aber nicht menschliches Versagen das Problem bei einem Haus-Abriss, bei dem wahrlich nicht alles nach Plan lief.

Auch die Stadt Dallas im US-Bundesstaat Texas hat nun ihren schiefen Turm. Im Gegensatz zum Original in der italienischen Stadt Pisa wird er aber nur für kurze Zeit eine Touristenattraktion bleiben, die Verantwortlichen haben schon einen weiteren Sprengungsversuch geplant.

Beim ersten Abrisstermin am Sonntag sollte das elfstöckige Gebäude mit Hilfe von Sprengstoff dem Erdboden gleichgemacht werden. Die Sprengung wurde in einem Video festgehalten, das auf Twitter gepostet wurde.

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Zunächst lief noch alles nach Plan: Die Explosion beginnt auf der rechten Seite – die sorgt dafür, dass das Hochhaus langsam zusammensackt und zu großem Teil im Staub verschwindet. Der Mittelteil bleibt aber weitestgehend standhaft, nur ein kleiner Teil ist eingestürzt.

Etwas Bewegung gibt es aber doch noch – vermutlich war die Kraft der Explosion der Grund dafür, dass sich der verbliebene Teil des Gebäudes deutlich nach rechts neigt. Nach wenigen Stunden hatten die Verantwortlichen Gewissheit: Da tut sich nichts mehr, da müssen wir nochmal ran.

Sie werden an dem Fehlversuch wahrscheinlich verzweifelt sein, die Anwohner hatten ihren Spaß an der kuriosen Gebäudekonstruktion und posierten für Bilder, die man sonst nur aus Pisa kennt. Das Gebäude steht übrigens im Nordosten der Millionenstadt.

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„Der Großteil des Gebäudes wurde mit Sprengstoff zum Einsturz gebracht. Besonders bei älteren Gebäuden, die mit viel Beton und Stahl verbaut wurden, braucht es aber zusätzliche Maßnahmen, um den Gebäudekern und Aufzugschächte zu zerstören“, erklärte ein Sprecher des zuständigen Unternehmens Lloyd D. Nabors Demolition zum missglückten Versuch.

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In der kommenden Woche soll ein weiterer Anlauf gestartet werden, diesmal werden dafür ein Kran und eine Abrissbirne eingesetzt – dann soll es endlich laufen. Das Unternehmen erklärte aber, dass keine Gefahr dafür bestehe, dass der verbliebene Teil doch noch einstürzen könnte.

Sobald die Sprengung erfolgreich durchgeführt ist, soll an Ort und Stelle übrigens ein elf Hektar großer Gebäudekomplex entstehen.