Puma Schuhe Hitler Design
Foto: Screenshot Twitter

Mit dieser Aufregung hat der Sportartikelhersteller wahrscheinlich nicht gerechnet – Puma hat die neue Kollektion „Storm Adrenaline“ herausgebracht und damit für einen Shitstorm gesorgt. Denn das Design erinnert viele an Adolf Hitler.

Wenn eine neue Sneaker-Kollektion vorgestellt wird, interessiert das in den meisten Fällen eigentlich nur wirkliche Schuhfreaks. Das gilt sogar die für Neuerscheinungen von den Marktführern wie Adidas oder Puma.

Den meisten Menschen fallen die Schuhe erst so richtig auf, wenn sie im Laden oder mittlerweile alternativ in Online-Shops gezielt danach suchen. Dadurch bleibt häufig eine große Reaktion auf Social Media aus, wenn neue Designs vorgestellt werden – außer es geht etwas gehörig schief.

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Genau das ist Puma bei „Storm Adrenaline“ passiert. Auf dem ersten Blick ist es ein unscheinbares Paar Sneakers, das Design überrascht nicht sonderlich – zumindest bis man sich die Schuhe mal von oben anschaut.

Dann sieht das Ganze etwas komisch aus! Viele User haben sofort das Gesicht von Adolf Hitler auf dem Schuh erkannt. Markant sind dabei die schwarzen Elemente vorne auf dem Schuh und auf Höhe der Schnürsenkel.

Auch andere Mode-Hersteller liegen mit ihrem Design schon mal daneben. So wie Fendi mit dem legendären Vagina-Schal:

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Doch da ging es nicht um Hitler.

Und die schwarzen Elemente auf dem Schuh erinnern an den Seitenscheitel des NSDAP-Anführers und an seinen markanten Bart. Dadurch sind die Hitler-Vergleiche gerade auf Social Media in Umlauf gekommen – grundsätzlich erinnert das Schuhdesign an ein (zugegebenermaßen sehr langgezogenes) Gesicht.

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Derzeit ist der Schuh übrigens nicht in dem zu großen Teilen in weiß-schwarz gehaltenen Design im Online-Shop von Puma erhältlich. „Storm Adrenaline“ wird da nur in weiß-blau und schwarz-blau angeboten. Ist dem deutschen Sportartikelhersteller das Malheur aufgefallen?

Ein User auf Twitter bewertet das Design mit einer soliden „8/10 auf der Hitler-Skala“. Ein anderer Nutzer weist allerdings darauf hin, dass er vielmehr das Konterfrei des Schriftstellers Edgar Allan Poe sieht.

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Dass die Kurzform von „Storm Adrenaline“ SA ist, stößt einigen darüber hinaus auch auf. So wurde die Kampforganisation der NSDAP ja ebenfalls bezeichnet, die sogenannte „Sturmabteilung“ wurde dann nach Kriegsende von den Siegermächten verboten. Puma-Gründer Rudolf Dassler, der 1974 verstarb, war zudem Mitglied der NSDAP. Der Sportartikelhersteller hat sich bisher noch nicht zu dem Schuh-Design geäußert.