Dieses Hochzeits-Shooting in Kalifornien wird die Fotografin wohl nie vergessen: Das frisch vermählte Paar posierte beim Kiffen mit eigens für den Anlass angefertigten Bongs.

Hochzeitsfotos unterscheiden sich für gewöhnlich – mit Ausnahme der Protagonisten – kaum. Sofern das Wetter es zulässt, wird ein romantischer Ort im Freien gesucht, an dem das Brautpaar dann bestmöglich in Szene gesetzt wird. Glücklich schauen sich beide tief in die Augen – ein Moment für die Ewigkeit.

Doch all das war für Mio Reefer und seine Ehefrau Coral gar nichts. Sie entschieden sich schon vorab für Fotos der anderen Art: Um ihrer Liebe zum Kiffen besonderen Ausdruck zu verleihen, ließen sie sich für die Hochzeit Bongs mit den Aufschriften „Mr.“ und „Mrs.“ anfertigen. Diese befüllten sie am Tag der Tage dann mit ordentlich Gras und schossen sich während des Shootings erst einmal eine ordentliche Ladung in den Kopf.

Mit dem entstehenden Rauch spielten die beiden auf unnachahmliche Weise und ermöglichte Rachel, der 24 Jahre alten Fotografin, so ein paar überragende Aufnahmen. „Die Leute auf meinem Instagram-Kanal lieben es. Sie sagten, dass sie so etwas noch nie gesehen hätten“, erklärte sie im Gespräch mit „LADbible“. Und auch für sie selbst sei es eine einzigartige Erfahrung gewesen: „Ich hatte so etwas zuvor noch nie fotografiert. Es ist das Unkonventionellste und Untraditionellste, was ich je auf einer Hochzeit gesehen habe.“

Die Idee zu der ganzen Sache hatte Braut Coral. „Coral ist wundervoll – sie weiß, was sie will“, berichtete die Fotografin, die auch schon Verlobungs-Fotos in demselben Stil geschossen hatte. „Sie sagte mir, dass sie diese Bilder mit dem Rauch wollte.“

Noch vor nicht allzu langer Zeit wäre das Shooting in dieser Form noch nicht möglich gewesen. Erst 2016 wurde der Konsum von Cannabis in Kalifornien legalisiert. Und so können Coral und Mio ihrer Leidenschaft ganz in Ruhe gemeinsam frönen – und das ist in einer Ehe ja besonders wichtig. Bis dass der Tod sie scheidet…