Heroin für Mutter wichtiger als eigenes Kind – jetzt ist ihr Sohn tot

Ihre Heroin-Sucht war ihr wichtiger alsihr schwer kranker Sohn. Jetzt ist er tot und die Mutter steht vor Gericht.

Er war schwer krank – seiner Mutter das aber im Grunde egal. Ihr ging es in erster Linie nur darum, irgendwie ihre Heroin-Sucht zu finanzieren und bei den Drogen zu bleiben. Dafür ging sie im wahrsten Sinne des Wortes auch über Leichen gegangen. Denn weil sie sich nicht angemessen um ihren Sohn kümmerte, ist dieser im Alter von nur sieben Jahren verstorben.

Von Geburt an hatte Hakeem Hussain laut „Daily Mirror“ mit schwerem Asthma zu kämpfen. Normalerweise bedeutet das für eine Familie, insbesondere für die Eltern, dass sich ganz speziell um ihn gekümmert werden muss. Geschieht das nicht, droht der Tod im Grunde zu jeder Zeit.

Sogar Prostitution für Drogen – aber kein Geld für Asthma-Medikamente

Seine Mutter hatte das Sorgerecht, obwohl bekannt war, dass sie mit einer schweren Heroinsucht zu kämpfen hatte. Wobei für sie nicht etwa der Kampf war, von den Drogen wegzukommen, sondern ständig neue zu beschaffen. Vor Gericht hieß es, dass sie regelmäßig Freunde und Familie belogen und Diebstahl begangen habe, um ihre Sucht zu finanzieren. Demnach habe sie sich sogar prostituiert, um an Geld zu kommen.

Ihre vier Kinder spielten dabei laut Gericht eine nur untergeordnete Rolle: „Es war nicht so, als sei ihr nicht möglich gewesen, Hakeem zu helfen. Sie hat sich einfach dazu entschieden, ihn zu vernachlässigen.“ Häufiger sei sie in der Innenstadt von Birmingham dabei gesichtet worden, wie sie entweder Geld für Drogen ausgab oder es sich durch sexuelle Dienstleistungen verdiente. Für das wichtige Asthma-Spray sei dabei aber kein Geld mehr übrig gewesen.

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Mutter wegen Totschlags angeklagt

Hakeems Mutter muss sich nun vor Gericht wegen Totschlags verantworten. Über vier Jahre, nachdem ihr Sohn im November 2017 an den Folgen seiner Asthma-Erkrankung starb, könnte ihr Fehlverhalten nun strafrechtliche Konsequenzen für die Mutter haben.

Und im Rahmen des Prozesses kommen immer wieder neue und erschütternde Informationen zum Familienleben auf. Unter anderem habe eine Krankenschwester noch zwei Tage vor dem Tod des Jungen gewarnt, dass man ihn von seiner Mutter wegholen müsse. Es bestehe sonst die Gefahr, dass er „noch an diesem Wochenende“ versterbe, hatte sie gesagt.

Genau so kam es dann leider auch: Der Junge wurde letztlich tot im Garten aufgefunden. Der Mann, bei dem die Familie zu dem Zeitpunkt lebte, kam kurz darauf unter ungeklärten Umständen ums Leben. In den kommenden Wochen wird ein Urteil für die Mutter erwartet.

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