#SterbenmitStreeck: Hendrik Streeck entsetzt über Hass-Attacken im Netz

Der Virologe Hendrik Streeck ist entsetzt über Diffamierung und Hass im Netz. Bei Twitter trendete der Hashtag #SterbenmitStreeck.
Hendrik Streeck
Hendrik Streeck. Foto: Federico Gambarini/dpa
Hendrik Streeck
Hendrik Streeck. Foto: Federico Gambarini/dpa

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat sich entsetzt über persönliche Anfeindungen gegen ihn im Netz geäußert.

Anlass war ein Hashtag #SterbenmitStreeck bei Twitter. Kritiker werfen Streeck vor, die Corona-Pandemie zu verharmlosen und Tote in Kauf zu nehmen.

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„Wenn wissenschaftliche Debatte und Forschung dazu führen, dass mit Hashtags zu meinem Ableben oder sterben mit mir aufgerufen wird, ist das nicht nur sehr verletzend, es erschreckt mich gerade zu, wie gross der Hass und die Diffamierung im Netz geworden ist“, schrieb Streeck dazu auf dem Kurzbotschaftendienst.

Jedoch gab es im Netz auch viel Unterstützung für den Virologen. „Wer den Hashtag benutzt, disqualifiziert sich meiner Meinung nach selbst für jede ernsthafte Diskussion“, schrieb ein anderer Nutzer.

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dpa