Heldentat nach Abwurf: Vater rettet bewusstlosen Sohn vor rasendem Rodeo-Bullen

In den USA hat sich ein Vater heldenhaft auf seinen Sohn geworfen, als dieser von einem wilden Stier ins Visier genommen wurde. Beide kamen ohne schwere Verletzungen davon.

In den USA ist Bullenreiten eine angesehene Sportart. Es gilt als der spektakulärste und gefährlichste Teil eines Rodeos, wie ein kompletter Wettbewerb genannt wird. Ursprünglich stammt das Rodeo aus Brasilien und stammt vom spanischen bzw. portugiesischen „rodear“ ab, was so viel wie „umrunden“ bedeutet.

Doch dabei kommt es auch immer wieder zu schweren Unfällen. Wenig überraschend, reitet man doch auf einem wilden Stier, der hunderte Kilo schwer ist. Das wäre einem 18 Jahre alten Reiter aus dem US-Bundesstaat Louisiana beinahe zum Verhängnis geworden.

Denn der junge Mann wurde vom Stier abgeworfen, landete dabei aber so unglücklich, dass er bewusstlos liegen blieb. Geistesgegenwärtig versuchten die umstehenden Cowboys den Stier unmittelbar abzulenken, auch der Vater des Jungen stürmte herbei.

Leichte Verletzungen und eine Gehirnerschütterung

Ein Video bei Instagram zeigt den Vater, wie er sich auf seinen Sohn schmeißt, um ihn vor dem heranstürmenden Stier zu schützen. Gegenüber „ABC News“ erklärte der Vater anschließend: „Ich wollte nur sichergehen, dass das Mistvieh nicht zurückkommt und sich auf ihn stürzt, so wie er es gerade tun wollte.“

 

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So bedankte sich der Sohn unter dem Post dann auch entsprechend. „Ich poste nicht gerne, dass ich heruntergefallen bin, aber ein großes Dankeschön an meinen Vater @hooks.landis und die Stierkämpfer letzte Nacht in Belton, Tx, hätte viel schlimmer sein können. #blessed.“

Wie durch ein Wunder kommen beide nur mit leichten Blessuren davon, der Sohn hat, wohl durch den Aufprall, noch eine Gehirnerschütterung. Für den Vater war die Heldentat aber eine Selbstverständlichkeit, wie er gegenüber dem Sender weiter ausführt: „Wo ich herkomme, gehört das einfach zum Cowboy-Alltag. Wenn jemandem etwas zustößt, muss man helfen.“ Allerdings fügte er noch hinzu, dass man durchaus „noch schneller ist, wenn es der eigene Sohn ist, der am Boden liegt“.

Ans Aufhören denkt aber keiner von beiden. Der Sohn möchte eine zweimonatige Auszeit nehmen, danach will er wieder auf einen Bullen steigen. Mit der vollen Unterstützung seines Vaters.

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