Lacy Montgomery-Henderson
Foto: www.instagram.com/laceymontgomery1/

Lacey Montgomery-Henderson wollte einen Luxus-Trip nach Thailand unternehmen, doch stattdessen verbrachte die Instagram-Schönheit 24 Stunden in einer dreckigen Gefängniszelle mit Kakerlaken. Was nach Dschungelcamp klingt, war für die 28-Jährige brutale Realität.

Die schottische Influencerin, die auf Instagram ihre 285.000 Abonnenten regelmäßig mit heißen Fotos verwöhnt, hatte sich ihren Urlaub jedenfalls ganz anders vorgestellt. Und was war der Grund für ihren unplanmäßigen Zwischenstopp hinter schwedische Gardinen? Wie die britische Tageszeitung „Daily Star“ berichtet, war eine richtige Lappalie dafür verantwortlich.

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Gd times with gd ppl @ohpolly

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Dem Bericht zufolge gab es für die durchtrainierte Influencerin, die offensichtlich gerne im Bikini posiert und dabei ihren Followern stolz ihre Bauchmuskeln präsentiert, bei der Einreise nach Thailand erhebliche Probleme mit den einheimischen Beamten. Irgendwas stimmte nicht mit dem Pass des Models. Doch Lacey Montgomery-Henderson ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was das genaue Problem war – und was sie deswegen noch alles erleben werde.

Die Beamten sagten ihr lediglich, dass irgendwas nicht stimmte. „Ich kann ihren Pass nicht akzeptieren“, sagten sie der jungen Frau aus Glasgow immer wieder. Doch was stimmte nicht mit ihrem Reisedokumenten? Zwei Seiten aus dem Reisepass der 28-Jährigen würden fehlen. Und in der Tat, wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, waren zwei Seiten aus der Mitte entfernt worden, weil sie nass geworden waren. Doch, das sollte eigentlich kein Problem sein, schließlich bereiste das Model danach mit dem Reisepass noch zahlreiche Länder, selbst in die USA durfte sie einreisen – und da sind die Bestimmungen ja bekanntlich streng.

Doch die Beamten in Thailand blieben hartnäckig und hielten sie bei der Passkontrolle fest. Irgendwann wurde Montgomery-Henderson dann auf die Polizeiwache gebracht. Das schottische Model bekam dort jedoch keine Luxus-Suite, sondern musste stattdessen mit einer Pritsche in einer Zelle für zwölf Personen vorliebnehmen. „Setzen und Mund halten“, sagten die Beamten dort zu ihr.

Doch damit nicht genug. Es habe dort gestunken, es sei dreckig gewesen und zu allem Überfluss musste sie sich die Zelle nicht nur mit Menschen, sondern auch unzähligen Kakerlaken teilen. Eine unzumutbare Situation für die Influencerin. Und sie geht mit der Geschichte an die Öffentlichkeit, um andere zu warnen: „Ich fühle mich verantwortlich, sicherzugehen, dass sich niemand in solche einer Situation wiederfindet“, sagte sie der „Daily Mail“.

Nach 24 Stunden endete ihr ganz persönlicher Albtraum, ihr wurde die Einreise nun doch erlaubt. Dem Model war die Lust nach einem Thailand-Aufenthalt jedoch gründlich vergangen, sie wollte nur noch Hause. Sie nahm den nächsten Flug zurück in die Heimat nach London.

„Das würde ich niemandem wünschen. Sie behandeln einen wie Tiere. Das ist ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde“, sagt sie über ihren 24-Stunden-Aufenthalt im thailändischen Knast. Doch mittlerweile geht es ihr wieder gut. nach eigene Angaben hat sie die traumatischen Erlebnisse gut verkraftet.