Foto: Shutterstock/Sergey Toronto
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Die heftige Explosion in einem Krefelder Wohnhaus ist durch Feuerzeuggas verursacht worden. Dies habe der mutmaßliche Verursacher gestanden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag.

Mit der Heftigkeit der Detonation habe er aber nicht gerechnet, gab er zu Protokoll. Der bereits auffällige 18-Jährige ohne festen Wohnsitz sollte wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der 18-Jährige hatte laut Geständnis eine Nachfüllflasche Feuerzeuggas in die Badewanne der Wohnung gelegt und darüber ein T-Shirt und eine Mülltüte angezündet. Durch die Hitze sei die Gasflasche explodiert.

Ein Sachverständiger habe die Angaben des Mannes bestätigt. Der 18-Jährige hatte selbst reichlich Glück, als hinter ihm die Badezimmertür durch die Wucht der Explosion in den Flur gedrückt worden sei.

Die Explosion in dem fünfgeschossigen Haus hatte eine Wohnung im zweiten Stock verwüstet und die Fenster herausgedrückt. Glassplitter und Trümmer wurden bis auf die andere Straßenseite geschleudert. Die Wohnung sei nun unbewohnbar, da durch die Druckwelle Türen und Einrichtung zerstört wurden. Eine benachbarte Arztpraxis wurde zwar leicht beschädigt, konnte jedoch wie gewohnt öffnen. Verletzt wurde niemand.

Die 21 Jahre alte Wohnungsinhaberin und zwei 18-Jährige hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion am Sonntagabend in der Wohnung aufgehalten.

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(dpa)