Tesla Unfall Autobahn
Foto: Screenshot YouTube

Für viele Autofahrer ist es eine Horrorvorstellung! Man ist ganz gesittet auf einer Autobahn unterwegs und sieht plötzlich einen riesig wirkenden Gegenstand auf sich zufliegen. Eine junge Technologie hat dem Fahrer in diesem Fall womöglich das Leben gerettet.

Tesla und die Scheiben – eigentlich ist das in den vergangenen Monaten ein schwieriges Thema gewesen. Ende 2019 stellte das Unternehmen von Elon Musk den Cybertruck vor, einen Prototyp eines batteriebetriebenen Pick-Ups.

Bei der großen Präsentation wollten Musk und Chefdesigner Franz von Holzhausen eigentlich unter Beweis stellen, wie widerstandsfähig das Model ist. Eigentlich sollte es nicht zerstörbar sein, als von Holzhausen aber live den Test machte, sah das plötzlich ganz anders aus.

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Eine Stahlkugel sorgte bei zwei Würfen auf die Scheiben des Cybertrucks in beiden Fällen für unübersehbare Schäden. Tesla wurde in den sozialen Medien zur Lachnummer, Musk musste den Rest der Präsentation vor den kaputten Scheiben durchführen.

„Immerhin ist die Kugel nicht durch die Scheibe geflogen, das ist das Positive“, erklärte Musk mit einer Spur Galgenhumor. Später twitterte er, dass es bei den letzten Tests nie zu solchen Problemen gekommen ist – der Vorführeffekt halt…

Allerdings handelte es sich beim Cybertruck nur um einen Prototyp, der in dieser Form noch nicht über die Straßen vorgesehen ist. Da sollten die aktuell bereits zugelassenen Modelle aber schon einen Schritt weiter sein, oder?

Etwas ironisch ist es schon, dass es nur wenige Wochen nach dem Präsentationsfail zu einem ähnlichen Zwischenfall auf der Straße kam – diesmal mit Teslas Model 3 in der Hauptrolle. Bei den Videoaufnahmen vergeht einem aber das Lachen.

Die Dashcam des Models hielt die Situation fest: Erst sieht man einen riesig wirkenden Gegenstand auf der Ferne heranfliegen. In dem Moment würde wahrscheinlich schon jedem Autofahrer das Herz in die Hose rutschen.

Noch ist nicht auszumachen, was da eigentlich in der Luft herumfliegt. Sicher ist aber, dass es bedrohlich nahe kommt und letztlich in der Windschutzscheibe des Autos einschlägt. Kommt es zur Katastrophe? Nein!

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Wie erst kurz vor dem Einschlag deutlich wird, handelt es sich bei dem Geschoss um einen Hammer. Der Zwischenfall ereignete sich auf dem Queen Elizabeth Highway in der kanadischen Provinz Ontario unweit der berühmten Niagarafälle.

Wie der Hammer auf die Fahrbahn gelangte, ist nicht bekannt. Eine Baustelle ist allerdings in der Umgebung nicht auszumachen. Offenbar hat ein Taxi, das das Model 3 auf dem linken Fahrstreifen überholte, das Werkzeug aber aufgewirbelt und für den Einschlag gesorgt.

Der Aufprall ist durch die Dashcam nur zu erahnen, da die Kamera zu zentral positioniert ist und nicht alles auf der rechten Seite der Windschutzscheibe einfängt. Allerdings zeigen danach veröffentlichte Bilder das Ausmaß.

Wieder ist die Scheibe beschädigt – es bildete sich ein Riss in der Scheibe, der von der Form an ein Spinnennetz erinnert. Mit Blick auf die Geschwindigkeit, mit sowohl der Tesla als auch der Gegenstand unterwegs war, ist es aber beachtlich, dass es zu keinem Durchbruch kam. Die intensiven Scheiben-Tests des Autoherstellers haben diesmal offenbar Wirkung gezeigt.

Die Scheibe blieb einigermaßen stabil und rettete den Insassen des Autos womöglich das Leben – der Schock wird einem nach so einem Zwischenfall aber dennoch in den Knochen stecken. Diesmal wird Musk wahrscheinlich ziemlich glücklich darüber sein, dass es bei den Rissen in der Scheibe geblieben ist.