Stellt euch vor, ihr steht beim Bäcker, wollt euch gerade einen Donut bestellen und plötzlich macht euch ein anderer Kunde darauf aufmerksam, dass ihr ein Messer im Rücken stecken habt. „Unmöglich“, denkt ihr? Wir beweisen euch das Gegenteil.

Denn die Geschichte eines Vietnamesen aus Hamburg erzählt genau diesen Fall. Am 15. Mai hatte der Mann an einer Ampel gestanden, als er einen vermeintlichen Schlag auf seinen Rücken spürte. Der Angreifer flüchtete sofort, der 27-Jährige setzte seinen Weg fort – der ihn schließlich in besagte Bäckerei führte.

Was er nicht merkte: In seinem Rücken steckte ein Messer! Erst als er von seinen Mitmenschen darauf angesprochen wurde, bemerkte er es. „„Erst habe ich es gar nicht gemerkt! Ich habe gedacht, der Mann hätte mir auf den Rücken geschlagen“, wird der 27-Jährige in der „Bild“ zitiert. Beim Anblick dieses Bildes läuft es einem eiskalt den Rücken runter:

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Dabei bestand akute Lebensgefahr. Denn wie die herbeigerufenen Ärzte feststellten, hatte das Messer die Lunge des Opfers verletzt. Sofort wurde eine Not-OP durchgeführt. „Die Ärzte haben gesagt, ich hätte ganz viel Glück gehabt“, erklärte der zurzeit arbeitslose Koch. Inzwischen durfte er das Krankenhaus allerdings wieder verlassen. Ein Grund dafür, dass er das Messer in seinem Rücken nicht gespürt hatte, könnte sein hoher Adrenalinspiegel gewesen sein.

Polizei erschießt Messer-Angreifer und prüft Terror-Hintergrund

Einen mutmaßlichen Täter hat die Polizei derweil auch schon ausfindig gemacht. Es handelt sich um Quang N., der ebenfalls Vietnamese ist. Brisant: Noch am selben Tag hatte der 33-Jährige versucht, einen weiteren Menschen zu verletzen – diesmal jedoch erfolglos. Er sitzt nun wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft.

Derweil ist unklar, warum es zu der Messer-Attacke kam. „Ich weiß nicht, warum ich angegriffen wurde“, sagte das Opfer dem Blatt. Aus Angst vor möglichen weiteren Angriffen möchte er seinen Namen nicht öffentlich machen.