Foto: Twitter / brandilmelb
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Ein hübsches Häuschen ist der Traum einiger Männer. Umso schöner, wenn man ihn sich erfüllt, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Doch das kann auch in die Hose gehen.

Der US-Amerikaner Kerville Holness freute sich schon über das Schnäppchen, das er gemacht hatte, bevor er bitter auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde. Er dachte, für umgerechnet 8000 Euro ein Bungalow im Wert von 157.000 Euro ersteigert zu haben.

Aber nichts da: In Wirklichkeit hatte er sein Geld nicht für das Haus ausgegeben, sondern für ein kleines Stück Rasen, das sich genau vor dem Prachtbau befand, für den sich Holness eigentlich interessiert hatte.

Es wurde jedoch noch bitterer. Den miesen Deal, den er auf einer Auktion gemacht hatte, konnte er nicht einmal rückabwickeln. Deshalb bleibt der Amerikaner auf seinem Stück Rasen sitzen – je nach Situation sogar im wahrsten Sinne des Wortes.

Der „Sun“ sagte Holness: „Es ist ganz klar Täuschung“. Er glaubt, dass er vom Bundesstaat Florida höchstpersönlich übers Ohr gehauen wurde. Der hatte die merkwürdige Immobilie im März zur Auktion freigegeben.

„Es gab keine Abgrenzung, die zeigte, dass es sich lediglich um einen Streifen Rasen handelt“, ergänzte der Mann. Allerdings: Ein längerer Teil des Gras-Streifens wird von Garage und Haus verdeckt. Das könnte Holness nutzen, um sich zu revanchieren.

Um es vorwegzunehmen: Davon sieht er aber ab. „Wenn ich rachsüchtig wäre, würde ich die Garagenwand und das Haus durchtrennen lassen, aber welchen Nutzen hätte das für mich?“, sagte er. Und irgendwie hat er ja auch Recht.