Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat Corona – aber nur leichte Symptome

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Aber: Ihm geht es gut, er hat nur leichte Symptome.
Karl Lauterbach Juni 2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer Gesundheitsministerkonferenz im Juni 2022. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Karl Lauterbach Juni 2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer Gesundheitsministerkonferenz im Juni 2022. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Jetzt hat es auch unseren Bundesgesundheitsminister erwischt: Karl Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 59-Jährige sei am Donnerstagabend positiv getestet worden, teilte sein Ministerium am frühen Freitagmorgen mit. Ihm gehe es gut, er habe nur leichte Symptome und nehme seine Amtsgeschäfte vorübergehend aus der häuslichen Isolation war.

„Dies zeigt, dass bei der hochansteckenden Omikronvariante eine Infektion selbst bei äußerster Vorsicht nicht vollständig auszuschließen ist“, schrieb das Ministerium. Der Minister appelliere daher erneut an alle, sich umsichtig zu verhalten und auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten, damit Infektionen und schwere Verläufe soweit wie möglich verhindert werden könnten. Lauterbach (SPD) warnt immer wieder vor dem Coronavirus und möglicherweise hochansteckenden Varianten, die noch auftreten können. Nach Angaben seines Ministeriums ist er vierfach geimpft.

Am Mittwoch hatten Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann (FDP) ein neues Konzept vorgestellt, um Deutschland gegen eine mögliche Herbst-Coronawelle zu wappnen. Im Zentrum steht das Tragen von FFP2- oder medizinischen Masken. So soll bundesweit weiter eine FFP2-Maskenpflicht in Fernzügen und Flugzeugen gelten sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Supermärkten Masken vorschreiben. An Schulen ist eine Maskenpflicht nur noch erlaubt, wenn der Präsenzunterricht gefährdet ist – und dann nur ab der fünften Klasse.

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dpa