Foto: Shutterstock/graphbottles
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Kann wiederholtes Furzen am Arbeitsplatz eine Form von Mobbing sein? Ein Australier sieht sich jedenfalls als ein Opfer dieser Art von Schikane, ist aber nun auch in zweiter Instanz mit einer Klage gegen seinen Ex-Chef gescheitert.

Ein Berufungsgericht im Bundesstaat Victoria bestätigte am Freitag ein vorangegangenes Urteil eines Richters am Obersten Gerichtshofs, wonach die Vorwürfe haltlos seien. Selbst wenn die Darstellung des Ingenieurs wahr sei, erfüllten die Blähungen seines Ex-Vorgesetzten noch lange nicht den Tatbestand des Mobbings, hatte der Richter befunden.

Das mutmaßliche Opfer sagte aus, dass letztlich ein Rückzug aus dem Gemeinschaftsbüro seines Arbeitgebers nötig geworden sei, um den mutmaßlichen Fürzen zu entgehen. Von seiner Ex-Firma, einem in Melbourne ansässigen Ingenieurbüro, verlangte der 56-Jährige 1,8 Millionen australische Dollar (rund 1,1 Millionen Euro) Schadenersatz.

Der Ingenieur will aber nicht aufgeben. Er kündigte an, nun vor das High Court zu ziehen, das letztinstanzliche Berufungsgericht in Down Under.

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(dpa)