Foto: Khaoniewping/shutterstock
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Die Polizei Sachsen hat einen Mann festgenommen, der mehr als ein Kilogramm Heroin geschmuggelt hat. Damit die Drogen zum Vorschein kommen, schickten ihn die Beamten in ein Krankenhaus. Bei der Durchsuchung seines Auto und seiner Wohnung kamen auch noch andere Dinge zum Vorschein.

In der Nacht zum Dienstag wurden die Polizisten im sächsischen Pirna auf einen Porschefahrer aufmerksam, der Probleme beim Einparken hatte. Im Rahmen einer Kontrolle bemerkten die Beamten mehrere kleine Kugeln in den Taschen des Mannes. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich dabei um kleine Päckchen, die genutzt wurden, um Betäubungsmittel zu schmuggeln. Solche „Bodypacks“ werden häufig dazu genutzt, Drogen zu schmuggeln, indem die Päckchen runtergeschluckt und somit im eigenen Körper versteckt werden.

Nachdem der Mann festgenommen wurde, schickten ihn die Beamten in eine nahegelegene Klinik, wo der Drogenschmuggler auf natürlichem Wege ungefähr 70 mit Heroin befüllte Bodypacks ausschied. Das Gesamtgewicht des Rauschgifts betrug dabei über ein Kilogramm.

Bisherigen Ermittlungen zu Folge war der Pirnaer über Wien aus Indien nach Deutschland eingereist. Bei der Durchsuchung des Wagens und der Wohnung des Mannes fanden Polizisten neben mehreren tausend Euro Bargeld eine Federdruckwaffe, ein Nunchaku sowie ein Einhandmesser.

„Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln verantworten“, teilte die Polizei mit.

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