Braune Einsiedlerspinne
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Was für ein Albtraum! Im US-Bundesstaat Missouri ging eine Frau zum Arzt, weil sie dachte, Wasser im Ohr zu haben. Dabei handelte es sich um etwas viel Schlimmeres.

Wie „41 Action News“ berichtet, habe die Arzthelferin, die Susie Torres untersuchte, sofort Hilfe geholt. „Ich glaube, sie haben ein Insekt im Ohr“, habe sie gesagt. Torres selbst sei deshalb jedoch nicht in Panik verfallen.

Als die Verstärkung anrückte, habe man ihr die Information gegeben, dass es sich um eine Spinne handele. Mit einigen Hilfsmitteln entfernten sie das Tier aus dem Ohr. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine braune Einsiedlerspinne handelte – eine äußerst giftige Spinnenart.

„Ich hätte nie gedacht, dass sie in ein Ohr oder ein anderes Körperteil hineinkriechen würden“, sagte Torres dem Nachrichtenportal. Glücklicherweise konnten die Ärzte sie etwas beruhigen, denn eine Untersuchung ergab, dass die Spinne sie nicht gebissen hatte. Ein Biss einer braunen Einsiedlerspinne hätte Juckreiz, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Übelkeit und oder Fieber hervorrufen können.

Und obwohl es dazu nicht kam, möchte Torres, die nicht weiß, wo die Spinne herkam, in Zukunft Vorsichtsmaßnahmen treffen. „Ich habe in der vergangenen Nacht Wattebäuschen in mein Ohr gesteckt, weil ich keine Ohrstöpsel hatte“, erklärte sie. Dann hoffen wir mal, dass die nächste Spinne es sich nicht woanders gemütlich macht – und womöglich noch zubeißt.