Foto: Shutterstock/ K-Smile love
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Was die Kundin da geritten hat, wird wahrscheinlich für immer ihr Geheimnis bleiben! In der oberbayerischen Stadt Schongau ist es in einem Klamottenladen zu einer ekelhaften Aktion gekommen.

Wie der „Merkur“ berichtet, war die Verkäuferin schockiert, als sie wenige Minuten nach dem Zwischenfall eine Umkleide in dem Geschäft betrat. Darin fand sie einen großen Kothaufen, den eine Kundin unter einem Oberteil verstecken wollte.

Auch das Kleidungsstück war entsprechend verschmiert – offenbar hat sich die Übeltäterin damit nach verrichtetem Geschäft den Hintern abgeputzt. „Es hat so ziemlich nach allem gerochen, was aus dir rauskommen kann“, sagte die Verkäuferin.

Was macht man als Mitarbeiterin in einer solchen Situation? Es musste ja alles trotzdem entsorgt und die Kabine in einen sauberen Zustand gebracht werden. Die Verkäuferin hat sich gemeinsam mit einer Kollegin um die Angelegenheit gekümmert.

Zunächst warfen sie verständlicherweise das Oberteil einfach in den Müll. Später musste es aber noch von der Filialleiterin wieder aus dem Müll gefischt werden – denn das Objekt musste als „defekt“ gekennzeichnet werden. Auch in einer solchen Situation gibt es offenbar keine Ausnahmen.

Die Kundin verließ, nachdem sie die Sauerei hinterließ, das Geschäft. Allerdings kam sie nicht einmal eine Stunde später zurück – aber nicht etwa, um sich zu stellen und zu entschuldigen. Stattdessen kaufte sie sich eine neue Hose.

Als eine Mitarbeiterin die Übeltäterin darauf ansprach, was sie bei ihrem Besuch kurz zuvor hinterlassen hatte, war sie nicht geständig – stattdessen suchte sie schnell das Weite. „Ich bin seit zehn Jahren dabei, das habe ich noch nie erlebt“, erklärte die Filialleiterin zu dem Zwischenfall. Hoffentlich bleibt es auch bei einem Einzelfall!