Polizei Blaulicht Symbolbild
Foto: Jaromir Chalabala / Shutterstock.com

Am frühen Montagmorgen ist eine Passantin an einer Haltestelle in Gelsenkirchen-Rotthausen von einer offenbar stark alkoholisierten Frau angesprochen worden, deren Kopf kahl rasiert und mit Hakenkreuzen beschmiert war. Die Polizei nahm die 42-Jährige mit auf die Wache.

In der Mitteilung der Polizei heißt es, dass die Frau am Montag um etwa 4.40 Uhr an der Haltestelle Auf der Reihe eine Passantin ansprach, weil sie den Weg nach Hause nicht mehr fand. Die alarmierten Beamten stellten bei ihrem Eintreffen vor Ort dann fest, dass das Gesicht und der rasierte Kopf der 42-Jährigen offenbar mit einem Permanent-Marker bemalt worden war.

Neben einem „Schnurrbart“ und aufgemalten „Kronen“ über den Augenbrauen, befanden sich zehn Hakenkreuze auf der Kopfhaut der Frau, so die Polizei. Die Gelsenkirchenerin wurde anschließend zur Beweissicherung und weiteren Sachverhaltsklärung mit zur Wache genommen.

Dort gab sie an, dass sie am Vorabend mit zwei ihr unbekannten Frauen in eine Wohnung gegangen sei, um dort Bier zu trinken. Sie sei irgendwann wohl eingeschlafen und nachdem sie wieder aufgewacht sei, wollte sie nach Hause gehen, habe den Weg aber nicht mehr gefunden. Weitere Angaben konnte die Geschädigte nicht machen.

Bis zu dem Eintreffen der Polizisten war der Frau zudem nicht bewusst, dass sie Bemalungen im Gesicht und am Kopf aufwies. Zudem hatten Unbekannte auf ihren Oberkörper uriniert. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein und brachten die Gelsenkirchenerin nach Hause. Die Ermittlungen dauern an.

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