Polizei Verfolgungsjagd
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Ein vermeintlicher Online-Liebhaber hat von einer 39-jährigen Münchnerin mehr als 100.000 Euro erbeutet. Die Frau hatte den Mann über das Internet kennengelernt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er gab sich demnach als amerikanischer Soldat aus, der in Syrien stationiert ist.

Der vermeintliche Liebhaber bat die Münchnerin, seinen behaupteten Verdienst in Form von einer großen Geldsumme sowie Goldbarren sicher aufzubewahren. Sie sollte dafür fast ein Drittel davon bekommen. Dazu schickte er angeblich ein Paket mit den Wertgegenständen. Über eine Trackingnummer wurde der Frau vorgegaukelt, dass es Probleme bei der Zustellung gebe.

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Die Frau wurde der Polizei zufolge innerhalb eines Monats immer wieder aufgefordert Geld auf mehrere türkische Bankkonten zu überweisen, damit das Paket weitergeschickt werde. Den Mann selbst traf sie nie.

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Erst als die 39-Jährige kein Geld mehr hatte, kamen ihr Zweifel. Sie ging zu einem Rechtsanwalt und erstattete Anzeige. Eine Rückbuchung der Summe blieb erfolglos. Die Polizei ermittelt. Sie geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass angesichts der aufwendigen Inszenierung mehrere Täter dahinterstecken.

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Quelle: dpa