Foto: Ivan Garcia/shutterstock (Symbolbild)
Foto: Ivan Garcia/shutterstock (Symbolbild)

Drama in den Alpen: Sechs Bergretter sind in einem Hubschrauber unterwegs, als dieser abstürzt. Nur der Pilot überlebt.

Beim Absturz eines Helikopters in den französischen Alpen sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Pilot habe den Absturz in der Region Savoyen mit lebensgefährlichen Verletzungen überlebt, sagte der zuständige Präfekt Pascal Bolot.

An Bord des Helikopters waren zwei Helfer der Alpenrettung sowie vier Mitarbeiter der privaten Luftrettung Service Aérien Français (Saf). Es handle sich um einen „dramatischen Unfall“, sagte Bolot.

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Das Unglück ereignete sich kurz nach 19 Uhr in 1800 Metern Höhe nahe der Gemeinde Bonvillard. Der Pilot löste einen Alarm aus und konnte sich nach ersten Erkenntnissen aus dem Helikopter retten.

Die Bergung des Piloten sei noch im Gange und gestalte sich als sehr schwierig, sagte Präfekt Bolot am späten Abend. Die Wetterbedingungen seien wegen Nebels problematisch. Der Absturz habe sich außerdem in einem steilen Gebiet ereignet.

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Am Abend waren rund 40 Retter am Boden und drei Hubschrauber rund um die Unglücksstelle im Einsatz. Die Ursache für das Unglück war noch unklar. Die französische Luftsicherheitsbehörde BEA kündigte an, den Vorfall untersuchen zu wollen.

Bei dem Hubschrauber handelte es sich um einen um einen leichten, zweimotorigen Mehrzweckhubschrauber vom Typ Airbus EC135, der oft in der Luftrettung zum Einsatz kommt.

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„Um Leben zu retten, gehen sie alle Risiken ein“, schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Twitter. „Die Unterstützung der Nation für die Familien, Freunde und Kollegen dieser französischen Helden.“

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Auch Premier Jean Castex sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Sie hätten allen dieselbe Verpflichtung geteilt – Leben retten. Die Saf wurde 1979 als privates Bergrettungsunternehmen gegründet und ist das ganze Jahr über im Alpenraum im Einsatz. Neben der Bergrettung übernimmt sie medizinische Transporte, ist aber auch bei der Bekämpfung von Bränden im Einsatz.

Quelle: dpa