Polizei Frankreich
Foto: Shutterstock/Jose HERNANDEZ Camera 51

Ein grausames Verbrechen sorgt in Frankreich für Entsetzen: Eine Frau ist ersten Erkenntnissen nach von einem Mann angeschossen und anschließend mit einer Flüssigkeit bespritzt und angezündet worden, wie französische Medien unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichteten. Die 31-jährige Frau erlag ihren Verletzungen.

Tatverdächtig ist demnach der ehemalige Partner der Frau, der bereits wegen häuslicher Gewalt verurteilt worden war. Der Vorfall hatte sich am Dienstagabend in der Gemeinde Merignac in der Nähe von Bordeaux ereignet. Der Mann wurde festgenommen.

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„Ich bin entsetzt über dieses verabscheuungswürdige Verbrechen“, reagierte die Beigeordnete Ministerin im Innenministerium, Marlène Schiappa, auf Twitter. „Der Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide geht weiter.“

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Am Mittwochabend versammelten sich etliche Menschen in der Nähe des Tatorts, um der Frau zu gedenken, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Zu dem Protest hatten Frauenrechtsorganisationen aufgerufen. „Die Stadt Merignac schließt sich dieser Würdigung an“, teilte die Stadt mit.

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Der 41 Jahre alte Verdächtige sei kurz nach der Tat nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt festgenommen worden, berichtete die Regionalzeitung „Sud Ouest“ am Mittwoch.

Zeugen hätten zuvor beobachtet, wie eine Frau auf der Straße zu Boden fiel, mutmaßlich von einer Schusswaffe in den Oberschenkel getroffen. Während das Opfer am Boden gelegen habe, habe der Mann einen Behälter aus einem in der Nähe geparkten Lieferwagen genommen, die Frau mit einer Flüssigkeit bespritzt und schließlich angezündet.

Quelle: dpa