MS Prinzessin Isabella
Foto: Shutterstock/Lenush

Insgesamt 165 Passagiere genießen ihre Flussfahrt auf der wunderschönen Donau, doch plötzlich kracht es heftig. Ein Frachter hat die „MS Prinzessin Isabella“ gerammt und große Teile des Oberdecks aufgerissen. Der Schock sitzt allen Beteiligten tief in den Knochen.

Das Kreuzfahrt-Drama ereignete sich am vergangenen Samstag in der Grenzregion Rumänien/Ukraine zwischen Isamijl und Tulcea. Das berichtet das Portal „FleetMon“.

In den frühen Morgenstunden kam es dort zum Crash zwischen dem Schiff von Phoenix-Reisen und dem Frachtschiff. Die Gründe für das Unglück sind bislang nicht bekannt.

Immerhin, es gibt ein Video zu dem Vorfall; und das hat es in sich! Es zeigt die stark beschädigte „Prinzessin Isabella“:

Video

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Bei Tageslicht wurde das Ausmaß des Zusammenstoßes klar: Auf der Steuerbordseite sind mehrere Kabinen aufgerissen, mitunter ist das Dach eingestürzt. Die Kabinen sind fürs Erste weitgehend unbewohnbar. Bei dem Unfall sollen zwei Passagiere verletzt worden sein – dem Vernehmen nach zwei Deutsche. Ob und wie viel der Frachter abbekommen hat, ist noch nicht überliefert.

Für die übrigen Passagiere ging der Zusammenstoß glimpflich aus. Anders als im Mai, als auf der Donau bei Budapest ein Ausflugsschiff binnen weniger Sekunden versank. Beim Untergang des Touristenbootes sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. 21 Menschen wurden nach Angaben der ungarischen Behörden zunächst vermisst.

Das Flusskreuzfahrtschiff „MS Prinzessin Isabella“ liegt nun in Tulcea, während das Frachtschiff vor der Unfallstelle vor Anker gebracht wurde. 

Jeden Tag tummeln sich rund um Budapest Dutzende kleine Ausflugsdampfer auf dem Fluss. Größere Flusskreuzfahrtschiffe, die auf der Donau zwischen Deutschland und dem Schwarzen Meer verkehren, legen oft mehrere Tage in der ungarischen Hauptstadt an.