Foto: Alicia Jessop
Foto: Alicia Jessop

Es sollte das perfekte Touristenfoto für Instagram werden, ein exquisit teures Hummerbrötchen im Vordergrund mit dem Nubble-Leuchtturm von Cape Neddick im US-Staat Maine im Hintergrund.

Alicia Jessop brauchte am Freitagnachmittag einige Zeit, um den richtigen Blickwinkel dafür zu finden – und da war eine Möwe schneller. In die Fotokomposition von Brötchen und Leuchtturm platzte buchstäblich aus blauem Himmel der diebische Vogel, und die 34-jährige Professorin fing diesen Augenblick, für den das Wort „Fotobombe“ erfunden wurde, ein.

Das 21,50 Dollar (19 Euro) teure Brötchen aus Fox’s Lobster House war ruiniert, immerhin wurde das Foto davon viral, ein großer Erfolg also. Bevor sie die Möwe wegscheuchen konnte, machte die sich „mit all ihren Freunden“ darüber her, erzählt Jessop. Den Schnappschuss postete sie auf Twitter mit dem Satz: „Darum können wir keine netten Dinge haben.“

Im ersten Moment war ihr der Vorfall peinlich, gesteht sie. „Man hört so viele Geschichten von Leuten, die verrückte Instagram-Fotos machen und sich dabei selbst weh tun und ich dachte da nur, ‚Oh mein Gott, jetzt bist du auch so jemand. Du hast 21,50 Dollar für ein Foto rausgeschmissen.'“ (dpa)