Bei der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken hängt der Haussegen mächtig schief. Fast die halbe Belegschaft hat sich gleichzeitig krankgemeldet. Der Grund: Der ungeliebte Chef ist zurück.

Wie die „Bild“ berichtet, wurde der Leiter der Berufsfeuerwehr 2017 entlassen. Ihm wurden dem Bericht zufolge mehrere Vergehen wie Untreue und Fehlverhalten im Amt vorgeworfen. Dagegen hatte er vor dem Oberlandesgericht des Saarlandes geklagt – und wurde nun wieder auf seinen alten Posten gesetzt. Die Vorwürfe bestätigten sich im Verfahren nicht.

Wie die „Bild“ berichtet, sehen allerdings viele Feuerwehrleute die Rückversetzung des Chefs mehr als kritisch. Intern macht das Wort „Mobbing“ die Runde, laut der Tageszeitung wird dem Leiter von der Belegschaft „unmenschliches Verhalten“ vorgeworfen.

Doch er ist zurück. Die Reaktion des Teams: Es hagelt Krankmeldungen. Nach Auskunft eines Sprechers der Stadt Saarbrücken haben sich 98 der 205 Feuerwehrleute gleichzeitig krankgemeldet. Wie die Stadt mitteilte, droht dennoch kein Engpass, sollte ein Feuer in Saarbrücken ausbrechen. In diesem Fall soll die Freiwillige Feuerwehr die Lücken füllen.

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(dpa)