Kind im Auto im Kindersitz angeschnallt
Foto: Suti Stock Photo/Shutterstock.com

Feuerwehrleute in Dortmund haben sich von einer Frau beschimpfen lassen müssen, nachdem sie ihren Enkel aus dem heißen Auto gerettet hatten. Der Grund: Bei der Aktion war eine Scheibe zerbrochen.

Eine Radfahrerin hatte am Donnerstagnachmittag ein schlafendes Kind in einem Auto entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte.

„Das Auto stand ungeschützt in der prallen Nachmittagssonne, alle Türen und Fenster waren verschlossen und der Motor aus“, so die Feuerwehr. Da der Junge auf Klopfen und Rufen nicht reagierte, machten sich die Retter an der Scheibe zu schaffen – die zerbrach. Durch das Klirren wurde der Junge wach.

„Die nur kurze Zeit später erschienene Fahrzeugeigentümerin und Oma des Jungen war nicht sehr erfreut über ihre kaputte Scheibe“, so die Feuerwehr. „Sie machte den Rettungskräften und der Anruferin schwere Vorwürfe. Sie sei doch nur circa sieben bis zehn Minuten weg gewesen.“ Sanitäter untersuchten das Kind noch vor Ort, es ging ihm gut.

Quelle: dpa