Feuerwehr-Einsatz im Swinger-Club Hattingen
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Nachdem zwei Partygäste zusammengebrochen waren, ist ein Hattinger Swinger-Club evakuiert worden. Ein Kohlenmonoxid-Warngerät schlug Alarm.

Bei einer Party in einem großen Swinger-Club in Nordrhein-Westfalen sind am Samstagabend zwei Menschen kollabiert, was einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöste. Eine Person sei nicht ansprechbar gewesen, teilte die Feuerwehr mit.

Zudem habe das Kohlenmonoxid-Warngerät der Rettungskräfte Alarm geschlagen. Rund 300 Gäste des Hattinger Clubs seien daraufhin in Sicherheit gebracht worden.

Als die Rettungskräfte den Pärchen-Club in Hattingen betraten, schlug ihr Kohlenmonoxid-Warngerät Alarm. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwei Feiernde kollabiert, die mit Blaulicht ins Krankenhaus kamen.

Weitere Gäste klagten über Schwäche und Unwohlsein. Viele der leicht bekleideten Frauen und Männer kamen in Linienbussen unter, wo sich Notärzte und Sanitäter um sie kümmerten. Mehr als 150 Rettungskräfte waren auf den Beinen.

Viele der Partygäste kamen in Linienbussen unter, wo sie von Notärzten und Sanitätern untersucht wurden. Acht weitere Gäste sowie eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes klagten demnach über Unwohlsein und mussten medizinisch behandelt werden.

Bei der Kontrolle des Gebäudes im Ennepe-Ruhr-Kreis sei dann kein Kohlenmonoxid mehr in der Luft festgestellt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Die Gäste durften dann noch einmal ins Gebäude, um ihre Sachen zu holen. Die Party wurde aber nicht fortgesetzt.“

Insgesamt waren etwa 160 Rettungskräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Kriminalpolizei war ebenfalls vor Ort und sichtete die Räume. Ob Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen werden, wird nach Angaben eines Polizeisprechers am Montag entschieden.

Quelle: dpa