Foto: obs/MCT Agentur GmbH/Olaf Heine
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Für eine beeindruckende Resonanz haben die Rocker der Band Rammstein beim Vorverkauf für die Stadiontour 2019 gesorgt. 800.000 Tickets wurden am ersten Verkaufstag vor zwei Wochen von den vielen Fans erstanden. Gegen Profitgeier geht die Band nun vor.

Wie bei jedem Event, das sich großer Beliebtheit erfreut, landen viele Tickets auf Wiederkaufsseiten: Dabei gilt Viagogo schon lange als „schwarzes Schaf“, in der Vergangenheit distanzierten sich Künstler und auch Fußballklubs von der Arbeitsweise des Tickethändlers.

Dort werden Karten wieder auf den Markt gebracht, oftmals aber für viel höhere Preise als noch im Originalverkauf. Darüber hinaus gibt es zwar keine Garantie, dass es sich bei den verkauften Karten nicht um Fakes handelt.

Für einige Karten für Rammstein-Konzerte wurden sogar Beträge im vierstelligen Bereich aufgerufen, dagegen hat sich die Band gewehrt: Das Ziel war es, den Kartenverkauf auf der Plattform zu stoppen. Drum wollte Rammstein eine einstweilige Verfügung erwirken und diese wurde nun stattgegeben.

„Gemeinsam mit der Band freuen wir uns, dass das Landgericht Hamburg unserer Auffassung gefolgt ist und das Verbot erlassen hat. Dies bestätigt erneut den Weg, den die Band schon seit Langem verfolgt, um ihren Fans bezahlbare Tickets abholen zu können. Die Entscheidung des Gerichts ist ein Warnsignal an alle, die meinen, sie können massenhaft überteuerte und ungültige Rammstein-Tickets handeln und dies auch noch über die einschlägigen Suchmaschinen bewerben“, sagt Rechtsanwalt Sebastian Ott zu der Entscheidung in einem Statement, das der „Bild“ vorliegt.

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