Felix Magath Würzburg
Foto: Daniel Karmann/dpa

In jeder Saison gibt es Sprüche, die den Fußball-Fans noch lange in Erinnerung bleiben. Einen solchen hat nun Felix Magath rausgehauen.

Der 67-Jährige ist seit Januar „Head of Global Soccer“ bei „Flyeralarm“ und in dieser Position für die Entscheidungen beim Zweitliga-Klub Würzburger Kickers verantwortlich. Doch nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer läuft es mal so gar nicht: Nach sieben Spielen hat Würzburg gerade einmal einen mageren Punkt gesammelt – und bereits den dritten Trainer.

„Dazu muss man wissen: Michael Schiele war vorher drei Jahre hier. Das ist außergewöhnlich lange. Die zweite Trainerwahl – ja, die ging in die Hose. Kleine Clubs wie Würzburg, die in der Corona-Krise noch einen unerwarteten Aufstieg managen müssen, haben es besonders schwer“, sagte der 67-Jährige der „Bild“.

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Die Würzburger hatten sich am Montag nach nur 41 Tagen von Marco Antwerpen getrennt, der Schiele erst Ende September abgelöst hatte – und noch am vergangenen Freitag, nach der 1:4-Niederlage in Heidenheim, Magaths Vertrauen ausgesprochen bekam. Man habe gewusst, dass es „keine leichte Aufgabe wird, in dieser Liga zu bestehen“, erklärte Magath. Eine Trainerdiskussion gebe aber nicht erneut, Antwerpen könne in Ruhe weiterarbeiten.

In einer Pressekonferenz am Montag wurde dann erwartungsgemäß die Frage nach dem Meinungsumschwung gestellt. Magaths bissige Antwort: „Der Trainer kann weiter in Ruhe arbeiten – halt woanders. Wo ist das Problem?“ Fall erledigt!

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Neuer Trainer der Würzburger Kickers ist Bernhard Trares, der bei den Unterfranken einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 erhalten hat. Der 55-Jährige, der am Montag bereits die erste Einheit beim Aufsteiger leitete, soll den Tabellenletzten zum Klassenverbleib führen.

Für Magath, der als Spieler und Trainer viele Titel gewonnen hat, war es keine Option sich selbst wieder auf die Bank zu setzen: „Das war und ist kein Thema. Wir haben ja jetzt den Richtigen.“

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)