FC Southampton
Foto: Gareth Copley/Pool via AP

Der FC Southampton führt nach dem 2:0-Erfolg über Newcastle United völlig überraschend die Tabelle der englischen Premier League an. Und damit das so bleibt, bedient sich der Fußball-Klub der Mittel von US-Präsident Donald Trump.

Seit Tagen schaut die ganze Welt gebannt nach Amerika. Noch immer haben die USA nach der Wahl keinen neuen Präsidenten gefunden. Weil sich seit der Auszählung der per Briefwahl abgegebenen Stimmen aber immer mehr ein Sieg Joe Bidens abzeichnet und der Vorsprung von Donald Trump nach und nach dahingeschmolzen ist, forderte dieser bereits am Donnerstag den Stopp der Auszählung. Auf Twitter schrieb er in Großbuchstaben: „Stoppt die Auszählung“.

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Seither werfen der 74-Jährige und seine Gefolgsleute mit wilden Aussagen um sich, die Rede ist von Wahlbetrug. Nachdem bereits mehrere US-Sender eine Rede des amtierenden US-Präsidenten unterbrachen und stattdessen Faktenchecks lieferten, mischen sich nun immer mehr Menschen aus aller Welt ein.

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Aktuell prominentestes Beispiel ist der FC Southampton. Völlig überraschend führt der Fußball-Klub aus dem Süden Englands seit Freitagabend die Tabelle der Premier League an, nachdem er die Vorsaison auf Rang elf abgeschlossen hatte. Und damit das auch so bleibt, fordert der Verein nun seinerseits ganz im Trump-Stil: „Stop the Count“.

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Unter dem schon jetzt berühmten Satz ist die aktuelle Tabelle der englischen Premier League zu sehen. Und dort steht das von Ex-Ingolstadt- und Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl trainierte Team eben ganz oben – vor dem großen FC Liverpool. Fast 100.000 Twitter-User haben den Beitrag 15 Stunden nach Veröffentlichung retweetet, über 350.000 haben „Gefällt mir“ gedrückt.

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Alle Southampton-Fans unter Euch müssen jetzt allerdings ganz stark sein, denn wir haben keine wirklich gute Nachrichten. Zum einen sieht es in den USA trotz zahlreicher Klagen nicht danach aus, als würde Donald Trump einen Auszählungsstopp erwirken können und Joe Biden neuer US-Präsident werden, zum anderen wäre ein ähnliches Vorhaben im Fußball wohl ebenfalls erfolglos.

„Retten“ könnte den FC Southampton aktuell wohl nur eine erneute Corona-Pause mit anschließendem Abbruch der Saison und Wertung der Tabelle zum jetzigen Zeitpunkt. Auch das ist ziemlich unrealistisch – und wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass das im Sinne des Vereins ist.

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Am Ende bleibt dann wohl doch nur der sportliche Weg. Dass man als völliger Außenseiter auch heutzutage noch Meister werden kann, hat Leicester City in der Saison 2015/16 gezeigt – auch in England.

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