Foto: Shutterstock/ Brilliant Eye
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Wie kann man die Kosten für Straßenbeleuchtung herunterfahren, ohne die Bürger im Dunklen stehen zu lassen? Da haben sich Verantwortliche der chinesischen Millionenstadt Chengdu etwas einfallen lassen – an Kreativität und Innovationskraft ist das kaum zu überbieten.

Laut „People’s Daily“ soll die Stadt im Südwesten Chinas ab 2020 mit einem künstlichen Mond beleuchtet werden. Dieser würde acht Mal heller leuchten als der eigentliche Mond. Doch dabei handelt es sich nicht nur um eine Spielerei, um einfach nur etwas Neues zu schaffen – der Plan ist, dass in Chengdu dadurch keine Straßenbeleuchtung mehr vonnöten ist.

Der künstliche Mond ist aber eigentlich nur ein leuchtender Satellit, der bis zu 80 Kilometer weit leuchten kann. Entsprechende Tests wurden bereits durchgeführt und die Streuung des Lichtes soll sehr präzise zu kontrollieren sein.

Doch kann man einfach so die Nacht zum Tag werden lassen? Kritiker vermuten, dass unter dem Kunstmond besonders nachtaktive Tiere leiden würden – zudem würde es schwerer werden, den Nachthimmel zu bewundern.

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