Foto: Shutterstock / paulaphoto
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Christina Schell aus Alberta hat ihren Arbeitgeber verklagt. Der Grund: Sie muss bei der Arbeit in einem kanadischen Golf Club einen Büstenhalter tragen. Doch das passt ihr gar nicht in den Kram. Sie beruft sich auf die Menschenrechte.

Die 25 Jahre alte Frau meint es ernst. Christina Schell kellnerte im Osoyoos Golf Club und wurde entlassen, weil sie sich einst weigerte, einen BH bei der Arbeit zu tragen. Der Geschäftsführer des Clubs sei auf sie zugegangen und hätte ihr erklärt, dass die Regel nur zu ihrem eigenen Schutz eingeführt worden sei. „Ich weiß, was in Golf Clubs so passiert, wenn Alkohol im Spiel ist“, zitiert die ehemalige Kellnerin ihren Chef Doug Robb.

Schell hatte vor rund zwei Jahren damit aufgehört, einen BH zu tragen. Warum? „Ich fand es schrecklich“, sagt sie. Als sie realisierte, dass für ihre männlichen Kollegen keine vergleichbaren Regeln existieren, ging sie auf die Barrikaden: „Es ist eine reine Geschlechtsfrage – und deshalb geht es hier auch um die Menschenrechte.“ 

Deshalb zog sie vor Gericht, ein Urteil wird in Kürze erwartet. Bis das Urteil gefällt wird, bleibt ihr nur die Argumentation: „Ich habe Nippel, Männer auch!“

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