Foto: Pikul Noorod/Shutterstock.com (Symbolbild)
Foto: Pikul Noorod/Shutterstock.com (Symbolbild)

Dass er während seiner Schulzeit gemobbt wurde, hat ein Thailänder nie vergessen: Mehr als 50 Jahre danach hat er sich an seinem Peiniger gerächt und ihn erschossen.

Wie „LadBible“ berichtet, hatte Thanapat Anakesri Anfang August ein Klassentreffen besucht. Und wie es dort üblich ist, redeten die ehemaligen Klassenkameraden über vergangene Tage während ihrer Jugend.

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Dass da mitunter auch unangenehme Geschichten wieder ans Tageslicht kommen, musste Suthat Kosayamat am eigenen Leibe erfahren. Anakesri nämlich konfrontierte ihn damit, früher von ihm gemobbt worden zu sein, woran sich der 69-Jährige aber nicht mehr erinnern konnte.

Als Anakesri eine Entschuldigung forderte, Kosayamat dem aber nicht nachkam, eskalierte die Situation. Während des Streits wurde der damals Gemobbte so sauer, dass er plötzlich eine Waffe zog, sein Gegenüber kurzerhand erschoss und nach der Tat sofort floh.

Die anderen Teilnehmer des Klassentreffens reagierten schnell und brachten den Verletzten ins Krankenhaus, letztlich kam aber jede Hilfe zu spät: Die Mediziner konnten ihn nur noch für tot erklären.

Tuean Klakang, ehemaliger Klassensprecher und Organisator des Events, erzählte der Polizei später, dass Anakesri oft von den Geschehnissen erzählt hatte: „Er hat es nie vergessen. Aber weil diese Dinge vor so langer Zeit passierten, hätte ich nie gedacht, dass er seinen Freund auf diese Weise umbringt. Wir sind alle geschockt.“

Kosayamat wurde inzwischen beerdigt, die Polizei ist derweil weiter auf der Suche nach dem Schützen, gegen den wegen Mordes und illegalen Waffenbesitzes ein Haftbefehl erlassen wurde.