Foto: dpa/Andrea Warnecke
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Im Grand Canyon Nationalpark ist schon wieder ein Mensch abgestürzt und gestorben. Parkmitarbeiter bargen die Leiche einer 70-jährigen Frau am Dienstag etwa 60 Meter unterhalb eines Felsplateaus, wie die Nationalparkverwaltung mitteilte.

Mitarbeiter hätten auf einen Notruf reagiert, wonach eine Person an einem felsigen Punkt westlich des beliebten Aussichtspunktes Pipe Creek Vista Hilfe benötige, hieß es. Bevor die Mitarbeiter eingreifen konnten, sei die Frau jedoch gefallen. Die Hintergründe des Notrufs waren zunächst unklar. Die 70-Jährige sei zuvor etwa 60 bis 90 Meter abseits eines Pfades gelaufen, berichtete der Park. Der Tod der Frau werde untersucht.

Drei weitere Todesfälle werden derzeit noch untersucht: Ende März war ein Tourist einen Abhang heruntergefallen und ums Leben gekommen. Der Mann aus Hongkong war beim Fotografieren ausgerutscht. Ebenfalls Ende März wurde die Leiche eines japanischen Touristen in einem Wald gefunden, abseits von Felskanten. Anfang April fiel ein 67-Jähriger aus Kalifornien von einem Felsvorsprung und starb.

Nach Angaben des Parks im US-Bundesstaat Arizona sterben jedes Jahr durchschnittlich zwölf Menschen im Grand Canyon. Nicht alle stürzen jedoch – auch Tod durch Hitze oder Unfälle beim Rafting werden in die Statistik aufgenommen. Jährlich besuchen beinahe 6,4 Millionen Besucher den Grand Canyon.

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(dpa)