Man kennt sich, man schätzt sich aber nicht unbedingt: In Berlin haben Polizisten einen 15-Jährigen gesichtet – hinter dem Steuer eines Autos. Als der polizeibekannte Teenager und seine beiden gleichaltrigen Freunde das erkannt haben, flüchteten sie. Die Fahrt endete aber in einem Unfall.

Wie die Polizei mitteilt, wurde das Trio bei der illegalen Fahrt im Stadtteil Reinickendorf erwischt. Sie fuhren in einem Nissan, den der Fahrer laut eigener Aussage kurz zuvor gekauft hatte, durch die Berliner Straßen. Nervosität oder fehlende Fahrpraxis hat aber wenig später dafür gesorgt, dass die wilde Fahrt ein schnelles Ende nahm.

Erst rammte der Teenager einen Bus der Linie 129, dann kollidierte er mit einem Wagen der Polizei. Ein viertes Fahrzeug wurde auch noch in den Unfall miteinbezogen – es parkte zwar zum Zeitpunkt des Zwischenfalls, wurde aber vom Polizeiwagen getroffen.

Der Fahrer und einer seiner Freunde versuchten noch zu flüchten, wurden aber schnell von den Ordnungshütern festgenommen. Dabei wurde der Beifahrer leicht verletzt. Der Haupttäter durfte, nachdem die Polizei seine Daten und Personalien aufgenommen, wieder gehen.

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